2. Interview mit Gül (13.11.2020)

 

Maurice: Mein Name ist Maurice Janich. Ich bin Pädagoge und Visualisierungstherapeut. Ich arbeite mit Kindern und Jugendlichen und ich habe es mir in der Coronazeit zur Aufgabe gemacht, Kindern eine Stimme zu geben, sie zum Thema Maske tragen in der Schule zu interviewen, ihre Gedanken und Gefühle zu erfragen, aber auch erwachsene Menschen, Mütter, Ärzte, Psychologen, usw.. 

 

Heute habe ich zum 2. Mal die liebe Gül bei mir. Gül und ich haben uns schon einmal unterhalten und zwar ist die Tochter von Gül 2x kollabiert. Das 1. Mal am Freitag, den 16.10.20. Das 2. Mal am Montag, den 19.10.20. Daraufhin ist Gül mit ihrer Tochter selbständig zu einem Arzt gefahren, da die Schule keinen Krankenwagen rief, obwohl ihre Tochter ohnmächtig war. 

 

Dann hat Gül Kontakt aufgenommen zur Schule, hat eine Mail geschrieben in der sie darüber spricht, dass sie unzufrieden ist, nicht einverstanden damit ist, dass die Schule im Prinzip nichts getan hat, keinen Krankenwagen gerufen hat. Die Mail hat Gül am Sonntag, den 25.10.20 an die Schule geschickt und daraufhin bekam sie noch am gleichen Tag direkt einen Anruf von der Klassenlehrerin. 

 

Dazu wird Gül uns gleich ganz kurz erzählen was sie geschrieben hat und was die Klassenlehrerin im Anruf geantwortet hat. Und dann gab es noch einen Gesprächstermin – mit wem, wird Gül gleich sagen – am Dienstag, den 10.11.20. Ganz kurz noch Gül, bevor du erzählst: 

 

Für alle, die das 1. Video nicht gesehen haben: Das werden wir hier oben verlinken. Das könnt ihr anklicken und euch anschauen. Jetzt erst mal noch mal herzlich willkommen. Schön, dass du das 2. Mal da bist liebe Gül. Berichte uns doch gern mal was passiert ist.

 

Gül: Grüß dich Maurice. Danke auch. Folgendes: Am 25.10. habe ich zum 1. Mal die Email an die Klassenlehrerin meiner Tochter geschickt, dass ich sehr frustriert bin und, dass ich erwartet hätte, dass die Schule von sich aus meldet und dass wir uns über die Schiene überhaupt unterhalten, dass sehr viele Fragen meinerseits offen sind und ich mir einen Gesprächstermin mit der Schulleitung wünsche. 

 

Daraufhin hat mich am selben Tag (ein Sonntag) die Lehrerin gleich angerufen und war auch hysterisch und sagte „Frau Berber, weil Sie „frustriert“ sagten, wollte ich Sie auch gleich anrufen“ und da habe ich ihr gleich mitgeteilt, dass ich dieses Gespräch nicht am Telefon führen möchte, sondern wirklich in einem Gespräch mit dem Rektor selbst. 

 

Sie sagte, sie leitet es weiter und so beendeten wir das Gespräch. Daraufhin habe ich am 4.11. eine Email vom Rektor bekommen. Nein, zu keinem Gesprächstermin, sondern für mich wie eine Stellungnahme von der Schule, dass meine Tochter zu keiner Zeit bewusstlos gewesen war. Sie war ständig ansprechbar. Sie wurde also von keinem Lehrer bewusstlos aufgefunden und, dass es keinen Aushang gibt, davon wüsste er nichts.

 

Maurice: Ganz kurz noch: Es gab einen Aushang an der Schule deiner Tochter, in dem deine Tochter namentlich erwähnt wurde. Darin stand, dass deine Tochter von der Mund-Nasen-Bedeckung befreit ist. Das war öffentlich zugänglich für alle.

 

Gül: Genau. So berichtete meine Tochter. Einen Nachweis darüber habe ich selbst nicht. 

 

Maurice: Also dieser Aushang wurde inzwischen…

 

Gül: den gibt’s nicht mehr. Den hat es auch nie gegeben, laut Schule. Es hat anscheinend nur ein Emailverkehr zwischen Lehrern stattgefunden, um die Lehrer zu benachrichtigen, dass alle wissen, warum Tuana keine Maske trägt. 

 

Auf seine Email antwortete ich dann und sagte, dass ich keine Stellungnahme von ihm erwartete und ich es nicht einsehe, dass er das nur per Email vom Tisch haben will und so eine Abwicklung möchte ich nicht. Dann schrieb ich auch: „Ich möchte einen Gesprächstermin. Ich bestehe darauf. Der ist zwingend notwendig, auch durch diese Mitteilungen von den Mitschülern, die mir berichteten.“. 

 

Ich schrieb auch, dass er sich das noch mal durch den Kopf gehen lässt, welche – für Schulen gibt es ja Notfall-Wegweiser mit Anweisungen für Lehrer und Schüler mit bestimmten Punkten wie Benachrichtigen der Eltern, Rufen eines Rettungswagens, evtl. Erste-Hilfe-Maßnahmen. Ich schrieb auch, welche Punkte davon eingehalten wurden. 

 

Auf jeden Fall hat er mir dann am 6.11.20 geantwortet per Email und mir einen Termin vorgeschlagen für den 10.11.20 um 14 Uhr. Er berichtete auch in dieser Email, dass die Schulleitung von der Auslagerungsschule – Tuanas Schule wird gerade renoviert (Sanierungsarbeiten), weswegen ihre Klasse ausgelagert ist in einer anderen Schule. Deswegen ist die Schulleitung, weil sie die Räumlichkeiten zur Verfügung stellt, automatisch mit drin. Also sie war da, dann die Schulleitung von der Hauptschule wo Tuana Schülerin ist und dann war ein Herr vom Schulrat da. Der soll also auch anwesend sein. 

 

Aufgelistet hat er dann die Themenpunkte, dass wir die Situation besprechen, dass es Tuana „schwarz vor Augen“ war – man redet ja immer noch nicht von der Bewusstlosigkeit – was für Maßnahmen da eingeleitet werden müssen oder gerade bei Notfällen, was man da auf ärztlicher oder gesundheitlicher Seite bei Tuana berücksichtigen müsste. War alles schön umschrieben. Auf jeden Fall habe ich dann den Termin bestätigt, habe gesagt, ich werde den Termin wahrnehmen. 

 

Maurice: Gül, bevor du vom Termin berichtest: Den Emailverlauf hängen wir hier unters Video.

 

Gül: Genau. Wir wollen niemanden denunzieren, deswegen sind die Namen geschwärzt. Auf jeden Fall, war ich am Dienstag um 14h dann im Sekretariat. Ich wurde von allen begrüßt. Angefangen habe ich das Thema. Die Schulleiterin begründete warum sie da ist, eben weil sie die Räumlichkeiten zur Verfügung stellt. Dann sagte ich, dass ich anfangen möchte, weil ich das Gespräch angestrebt, sogar erzwungen habe. 

 

Ich schilderte diesen Ablauf noch mal und warum dann überhaupt von der Schule kein Rettungswagen gerufen worden ist. Dann sprach der Rektor und sagte, dass er schon ein Protokoll hat, das der Lehrer ihm mitgegeben hat und er teilte mit, dass da drin stand, dass Tuana zu keiner Zeit bewusstlos war, also sie war immer bei Bewusstsein und ansprechbar. Daraufhin hätte man keinen Rettungswagen oder Notarzt gerufen.

 

Maurice: Ganz kurz für alle, die es nicht wissen: Ich glaube, das habe ich vorhin vergessen zu sagen: Am Montag, den 19.10.20, als deine Tochter zum 2. Mal umgefallen ist: Sie war definitiv bewusstlos, weil wir dafür auch Beweise haben, nämlich Sprachnachrichten von Kindern, die du von Mitschülern deiner Tochter bekommen hast, die sagten, dass deine Tochter eine ganze Weile nicht ansprechbar war. Sie haben ihr ins Gesicht geschlagen und versuchten sie wieder wach zu bekommen.

 

Gül: Genau.

 

Maurice: Da wurde seitens der Schule kein Krankenwagen gerufen und du bist selbständig mit deiner Tochter zum Arzt gefahren. Das noch mal kurz für alle, die das 1. Video noch nicht gesehen haben.

 

Gül: Genau. Ich erfuhr von den Kindern wie die Situation wirklich war und wenn mir 11-, 12-jährige Kinder erzählen… und ich höre immer die Angst heraus, wie sie mir das erzählen in den Sprachnachrichten. Also es geht darum: Die Sprachnachrichten haben wir aus der WhatsApp-Gruppe bekommen. In dieser hat Tuana appelliert an die Gruppe, weil eben der Direktor in der Email sagt, dass Tuana zu keiner Zeit bewusstlos war. 

 

Da hörte ich die Sprachnachrichten der Kinder an, wie sie erzählen wie sie da lag und wie die Kinder reagierten. Ich habe richtig die Angst herausgehört. Dann zurück zum Gespräch in der Schule: Ich teilte das den Anwesenden mit und habe diese Sprachnachricht abgespielt, also im Beisein vom Schulrat, vom Rektor und der Schulleiterin. 

 

Anschließend stellte ich die Frage: „Haben Sie die Angst herausgehört? Ich schon.“. Alle 3 schaute ich an. Keiner hat reagiert, keiner hat geantwortet. 

 

Und daraufhin zu dem Thema warum ich benachrichtigt werde über eine Mitschülerin und nicht über die Schule selbst: Das haben die so begründet: Der Lehrer ist ja dann dazugekommen und dann hätte eine Mitschülerin meiner Tochter gesagt, ich habe die Handynummer ihrer Mutter und würde sie jetzt gleich anrufen auf ihr Handy.

 

Das hat dann der Klassenlehrer befürwortet, damit das ganze schnell geht. Die Erklärung vom Schulrat dafür war, dass er die Handhabung der Schule in dem Sinne richtig fand. Sie war nicht bewusstlos, also muss man keinen Rettungswagen holen und griff auf den Anruf zurück, wenn das Angebot steht und das ja schneller gehen soll, dann findet er, ist das auch der richtige Weg. 

 

Da widersprach ich ihm und sagte „Nein, die Beibringung, so jemandem eine Nachricht zu überbringen, da ist ein ganz großer Unterschied, ob das ein 11-, 12-jähriges Kind macht oder ob das ein Erwachsener macht um auch mich zu beruhigen – als Mutter, denn es ist klar, dass das bei mir dann auch Panik auslöst im Endeffekt, wenn ich gucke, wie ich in die Schule komme und evtl. in Verkehr komme. Dann hat er das dann so in dem Sinne befürwortet. 

 

Dann ging es auch um die Punkte, welche Maßnahmen wir noch treffen können. Die waren wie folgt: Was den Anruf angeht, soll sich die Schule bemühen, sich persönlich bei mir zu melden und, dass nicht irgendwelche Kinder vorher sich bei mir melden. Dann verschärfte Aufsichten, wenn es Tuana nicht gut geht, dass sie nicht mehr alleine geht, auch nicht nur mit 1 Mitschülerin, sondern mit 2. 

 

Das sind die Maßnahmen, wo sie sagen Verstärkung, wo ich mir immer noch eine erwachsene Aufsichtsperson wünsche, v.a., wenn bekannt ist, dass sie schon 2x kollabiert ist. Auf jeden Fall war es nach dem Gespräch für mich dann so: Die Schule sagt, die Lehrer haben was nicht gesehen. Also habe ich dieses Gespräch in dem Glauben verlassen, weil es war nicht ein Notfall gegeben um einen Rettungswagen zu rufen, weil sie ja bei Bewusstsein war und weil ich schnell vor Ort war, bin ich auch wirklich davon ausgegangen. 

 

Dann zu Hause angekommen, war die Freundin bereits bei meiner Tochter zu Besuch, damit sie nicht in der Zeit alleine ist, als ich in der Schule war. Ich bin gekommen und sagte meiner Tochter „Schatz, es ist so, dass der Lehrer das gar nicht sah, dass du am Boden lagst, dass du bewusstlos warst. Du warst ja ansprechbar. Deswegen riefen sie keinen Krankenwagen.“. 

 

Als ich das sagte, sprangen beide auf und sagten „Nö, das stimmt doch gar nicht!“. Ich: „Wieso, warum? Wie war das denn genau?“. Also habe ich detailliert das Ganze hinterfragt mit gezielten Fragen. Ich fragte die Mitschülerin „Wie war das ganze?“. Meine Tochter sagte „Mama, mir wurde schlecht. Ich merkte, mir geht’s nicht gut. Also machte ich den Lehrer drauf aufmerksam und der Lehrer erlaubte mir an die frische Luft rauszugehen und ließ eine Mitschülerin mit mir gehen.“. 

 

Als sie das Klassenzimmer verlassen hatten, merkte die Freundin, dass es Tuana nicht gut geht und forderte Tuana auf, dass sie die Maske abnimmt. Dann nahm sie ihr die Maske ab und sie liefen ein Stück. 2-3 Stufen auf der Treppe kamen sie hoch und bevor sie an der Haupttreppe ankamen, berichtete die Mitschülerin, fiel Tuana auf einmal um. 

 

Ich konnte sie nicht retten. Sie war zu schwer. Dann lag sie auf dem Boden. Ich versuchte sie aufzuwecken. Ich schlug leicht an ihr Gesicht, damit sie aufwacht.“. Aber sie schaffte es nicht. Meine Frage, wie lange das ihrer Meinung nach ging. „So ungefähr 5 Minuten.“. - „Was hast du dann gemacht?“. - „Ich habe den Lehrer benachrichtigt.“. „Wie hat er reagiert?“ - „Er kam raus und die ganze Klasse ging da hin, wo Tuana auf dem Boden lag.“. 

 

An die Worte vom Lehrer konnte sie sich sehr genau erinnern: „Wollt ihr mich jetzt verarschen oder was?“, weil sie mitgeteilt hat, dass Tuana umgefallen ist. 

 

Maurice: Ja.

 

Gül: Wie dem auch sei. Angekommen bei Tuana. Ich fragte: „Hat der Lehrer sie auf dem Boden gesehen?“. Sagte sie „Ja, hat er.“. Ich: „War Tuana bewusstlos?“. Sie: „Ja, sie war bewusstlos.“. „War sie ansprechbar?“ - „Nein, sie war nicht ansprechbar.“. Ich fragte „Was hat der Lehrer gemacht?“ und auch auch nach dem Namen des Lehrers, den sie mir genannt hat. 

 

„Der ist gekommen.“ - „Ja, was hat er gemacht?“ - „Er hat auch versucht sie aufzuwecken.“. - „Und hat er’s geschafft?“ - „Nein, nicht geschafft. Erst nach 5 Minuten hat Tuana von sich aus die Augen geöffnet.“. 

 

So, jetzt reden wir von einer Zeitspanne bis zu 10 Minuten und die Benachrichtigung, wann ich angerufen wurde … Ich fragte: „Wann wurde ich angerufen?“. Die Antwort von der Mitschülerin war „Erst später als Tuana wieder ihr Bewusstsein erlangt hat.“ und Tuana konnte es in dem Sinne bezeugen und sagte „Mama, das war wohl als ich wieder zu mir gekommen bin, weil dieses Gespräch habe ich ja noch mitbekommen.“. 

 

Also Fakt ist, aufgrund der Tatsache, dass sie mir das berichten – ich habe auch Sprachaufzeichnungen von mehreren Mitschülern, die das bestätigen. Tatsache ist, dass die Schule lügt, die Schule leugnet diesen Vorfall und das macht mich sehr sauer, ganz ehrlich gesagt. Natürlich habe ich gleich reagiert. Ich habe sofort um 16:30 Uhr am 10.11. dem Termintag ...

 

Maurice: Ja, du schaust in Ruhe. 

 

Gül: Ja.

 

Maurice: Nochmal zu den Zeiten: Ob es nun tatsächlich 10 Minuten waren: Ich meine, wir wissen es alle selbst: Wenn irgendwas passiert, dann kommt das einem unglaublich lange vor, aber im Prinzip ist das auch unwichtig, ob es jetzt 10 Minuten oder 3 Minuten waren.

Fakt ist, deine Tochter hatte eine Freundin dabei. Die Freundin hat bestätigt, dass deine Tochter nicht ansprechbar war, dass ihre Augen geschlossen waren. Deine Tochter war definitiv ohnmächtig. 

 

Dann ist der Lehrer hinzugekommen und der Lehrer hat auch gesehen, dass deine Tochter ohnmächtig war, hat versucht sie wieder zu Bewusstsein zu bekommen und anschließend, - irgendwann später, ob das jetzt 2 oder 5 Minuten später war - hat dich jemand kontaktiert und die Schule hat gesagt, obwohl der Lehrer es gesehen hat, dass deine Tochter ohnmächtig war, dass deine Tochter eben nicht ohnmächtig war.

 

Gül: Genau. Der Termin am 10.11 war um 14 Uhr und um 16:30 Uhr. Am liebsten würde ich sofort in die Schule fahren und noch mal in derselben Runde sitzen. Nur war mir klar, dass ich niemanden vorfinden würde. 

 

Also habe ich eine Email an den Rektor geschrieben, dass ich sehr sauer bin, weil die Geschehnisse eben doch nicht so waren wie er mir mitgeteilt hat, dass ich dieses Gespräch in dem Glauben verlassen habe, so wie der Lehrer es dem Rektor zu Protokoll gegeben hat, dass eben keine Bewusstlosigkeit stattgefunden hat oder nicht war als der Lehrer vor Ort dann war, aber, dass mir die beiden Mädels mir genau andersherum berichtet haben und, dass der Lehrer auch versucht hat Tuana wieder zu Bewusstsein zu bekommen. 

 

Ich habe auch der Schule geschrieben, dass ich denen kein Wort mehr glauben werde, dass es für mich ein Vertrauensmissbrauch ist und sehr enttäuscht von der Schule bin, von den ganzen Vertuschungen und Verleugnungen. 

 

Ich hätte nichts dagegen, wenn die Schule sagt „Ok, es wurde vielleicht gemacht um eben keine Panik auszulösen.“ oder keine Ahnung was. Vielleicht, wenn sie Einsicht gezeigt hätten, wäre ich nicht so sauer und würde sagen „Ok, jetzt gucke ich noch mal wie wir das genau angehen können“. Aber gerade diese dreiste Art von der Schule bringt mich echt dazu diesem ganzen Vorfall nachzugehen. Ihr könnt das machen, gar kein Problem, aber nicht über die Gesundheit meiner Tochter. Das lasse ich nicht zu. Dafür werde ich auch kämpfen. 

 

In die Email habe ich auch geschrieben, dass ich beide Protokolle, also das Protokoll vom Klassenlehrer und dieses Protokoll vom Termin vom 10.11., wo der Schulrat dabei war, die Schulleitung und der Rektor selber, dass ich da eine Kopie möchte, dass er mir das zukommen lassen soll. 

 

Daraufhin habe ich eine Email vom Rektor bekommen am 12.10., dass mein Anliegen den Juristen des Regierungspräsidiums zur Prüfung vorgelegt wurde und eine Antwort kann erst nach der Prüfung erfolgen. Daraufhin meine Antwort – auf die Antwort kann ich warten, gar kein Problem. Aber dennoch hat mir die Schule die Protokolle auszuhändigen. Und dass ich darauf bestehe und er mir die Protokolle in den nächsten Tagen übersenden soll. 

 

Ich habe bis heute noch nichts bekommen. Ich werde das erst mal so ruhen lassen. Ich warte noch ein paar Tage, ob ich die Protokolle bekomme oder nicht. 

 

Es hat ein Gespräch mit meiner Anwältin stattgefunden, die bereit ist, mich in diesem Fall zu vertreten. Es hat auch ein Interview gegeben mit der BILD-Zeitung. Dann hat es auch einen Artikel gegeben bei Epoch Times, wo detailliert über den Vorfall berichtet wurde.

 

Maurice: Ich glaube, der BILD-Artikel, sowie der Artikel von Epoch Times wurden schon gelöscht.

 

Gül: Genau. Aktuell, vor 20 Minuten habe ich die Benachrichtigung von meiner Anwältin bekommen, dass der Beitrag von Epoch Times auch gelöscht wurde. Also egal was man macht, man löscht es gleich, damit ja keiner mitbekommt was hier alles so passiert. 

 

Aber es ist Tatsache, dass es den Kindern nicht gut geht, dass Kinder kollabieren, dass Kinder durch die Masken und Corona-Verordnungen regelrecht missbraucht werden. Das ist meine Meinung und das lasse ich jetzt auch nicht mehr zu. 

 

Ich habe mit meiner Anwältin gesprochen und ich befürworte auch eine Strafanzeige gegen die Schule, gegen die Regierung wegen Kindesmissbrauchs und Körperverletzung. Das wollen wir auch gemeinsam so durchziehen.

 

Maurice: Gül, ich finde, du tust das Richtige. Du sagtest es eben und das ist mir auch ganz wichtig, dass du eigentlich gar keinen Streit möchtest.

 

Gül: Nein.

 

Maurice: Dann hätte man über den Vorfall sprechen können und hätte besprechen können, dass man sich das nächste Mal anders verhält und dann wäre das irgendwie in Ordnung gewesen, aber wenn das ganze vertuscht wird, gelogen wird, geleugnet wird, dann muss man andere Schritte gehen und das finde ich sehr mutig und stark von dir. Das finde ich absolut richtig von dir. Ja, was soll ich dazu noch sagen?

 

Gül: Was soll man da noch sagen? Wer ein bisschen Verstand besitzt, weiß ganz genau wovon wir reden.

 

Maurice: Liebe Gül, ich glaube, es wird einen 3. Teil unserer Interviewreihe geben. Du wirst dich wieder mit mir in Verbindung setzen, wenn du Neuigkeiten hast bezüglich rechtlicher Schritte usw.. Gibt’s noch irgendwas von dir hinzuzufügen?

 

Gül: Ja, das eine Thema noch wegen dieser Maskenpflicht: Kulanterweise wurde es ja von der Schule befürwortet und außerordentlich bestimmt, aber der Schulrat hat mich bei dem Termin noch darauf hingewiesen, dass es ja nur bis zu dem Zeitpunkt zählt, dass Tuana keine Maske tragen muss, bis sie ein Attest hat. 

 

Ich sagte auch, dass ich schon einen Termin habe und es gerade sehr schwierig ist Ärzte zu finden, die ein Attest ausstellen oder einem immer Patientenstopp gesagt wird. Auf jeden Fall habe ich zum Schulrat noch mal gesagt: „Ich sage es ihnen ganz ehrlich: Ob mit oder ohne Attest – Meine Tochter wird zu keiner Zeit mehr eine Maske tragen, solange sie das nicht will, weil ihre Gesundheit das nicht ermöglicht.“. 

 

Daraufhin die Antwort vom Schulrat: „Ja, aber wenn sie das dann so durchziehen wollen, dann müssen wir das Ordnungsamt einschalten.“. Da habe ich gesagt: „Gut, wenn Sie sich nicht damit befassen wollen, ist es für mich auch ganz klar und wenn das Ordnungsamt kommt, werde ich mich auch nicht damit befassen, sondern es meinem Anwalt übergeben. Ganz einfache Sache.“. 

 

Trotzdem wird Tuana zu keiner Zeit mehr mit Maske in die Schule kommen. Da bin ich auch ganz streng. Ist mir egal welche Anordnung hin oder her. Es steht nichts über das Leben meiner Tochter. Ich werde dem Ganzen nachgehen. 

 

Maurice: Super.

 

Gül: Und das ist jetzt nicht nur so, sondern ich werde wirklich juristisch dagegen angehen und dagegen ankämpfen. 

 

Ich habe jetzt auch ein Attest für meine Tochter, ausgestellt für die Schule, öffentliche Bereiche, Bus und Bahn usw.. Ich kann nur Positives berichten. Heute ist meine Tochter zum 1. Mal ohne Attest und ohne Maske – in Bussen hat sie sie noch getragen. Ich habe mich bemüht sie immer selber in die Schule zu fahren, damit sie eben keine Maske mehr tragen muss, aber heute morgen hat sie mir gleich eine WhatsApp-Nachricht geschrieben und gesagt: 

 

„Mama, der Busfahrer hat mich darauf hingewiesen und ich sagte „Ich habe ein Attest.“ und er „Ist ok, ich glaube dir.“. Dann durfte sie in den Bus und es hat alles super gut geklappt und das ist eine Erleichterung für mich. 

 

Ich gab es heute auch in der Schule ab. Was heißt abgegeben? Eigentlich wollte ich es in der Schule nur vorzeigen. Meine Anwältin sagte „Nur vorlegen. Die müssen es dann eintragen.“. Angekommen in der Schule hat der Rektor gesagt, er möchte eine Kopie davon machen. Ich: „Nein, das müssen Sie nicht.“. Doch, er muss eine Kopie machen, weil er das ans Schulamt weiterleiten muss und das Ganze wird überprüft. Ich: „Nein, müssen Sie nicht.“, also wiederholt. Da sagte er: „Aber es ist so. Allein reingucken reicht nicht und das wird dann bestimmt.“. 

 

Da sagte ich: „Wissen Sie was, dann behalten Sie es und wenn die es dann beanstanden, dann können Sie mir ja schreiben.“. Nein, er würde ja dagegen gar nichts machen, sondern das entscheiden die und keine Ahnung was. 

 

Angesprochen habe ich ihn noch mal auf die Protokolle, was er ungern gehört hat. Ich gab ihm dieses Attest widerwillig und auf die Protokolle zurück, hat er versucht mich zu ignorieren, als ich sagte „Egal ob Sie wollen oder nicht, ob Sie mich ignorieren oder nicht: Diese Protokolle werden Sie mir sowieso geben und zum Gespräch werden wir sowieso noch mal kommen. Sie wissen schon, mit dem was Sie gerade machen, was Ihnen blüht.“. 

 

Das habe ich dem Rektor gesagt. Er wollte das Gespräch einfach nur ignorieren, als ich sagte „Ich will die Protokolle.“. Und er: „Ja die bekommen Sie.“. Ich: „Wann?“. Er: „Ja dann, wann sie die Protokolle haben.“. Auf Deutsch sozusagen: „Leck mich am Ar…“. Nee, mit mir nicht!

 

Maurice: Gül! * lacht * Sehr schön. Du kämpfst, du bleibst dran. Das ist sehr wichtig. 

 

Gül: Nee, ich bleibe dran. Wie gesagt, wir werden dann noch mal berichten, sobald wir was Neues haben, aber ich glaube fest daran, dass wir etwas bewirken und ändern können.

 

Maurice: Ja, definitiv. 

 

Gül: Ich danke dir auch sehr Maurice für deine ganze Unterstützung. Wir haben ja auch so miteinander telefoniert. Super Pädagoge und Freund, was ich sagen muss. Es ist schön zu sehen. Auch meine Anwältin, wie sie sich durchsetzt. 

 

Es ist schön zu sehen, dass es immer noch Menschen gibt, die für Kinder kämpfen.

 

Maurice: Ich danke dir liebe Gül.

 

Gül: Gerne.

 

Maurice: Das ist eine Herzensangelegenheit. Ich kann gar nicht anders.

 

Gül: Ja, das ist es.

 

Maurice: Weißt du, die Kinder geben mir so viel Kraft. Die Eltern, die Menschen mit denen ich verbunden bin, die geben mir so viel Kraft, dass ich diese ganzen negativen und schwachsinnigen Kommentare, Briefe, Mails, die ich erhalte, absolut ignorieren kann. 

 

Ich bin gespannt, wie lange unser Video auf YouTube online bleibt. Es kann ja gut sein, dass es gelöscht wird, weil es nicht WHO-konform ist. Wie auch immer. Die Willkür ist ja die neue Logik oder die neue Meinungsfreiheit. Wie auch immer. Es ist an Schwachsinnigkeit nicht mehr zu überbieten.

 

Gül: Ja, vor allem von denen, die keine Kinder haben. Dazu kann ich sagen: Das sind meistens die Kritiker. Wer keine Kinder hat, wird das niemals verstehen. Es ist wie die Entstehung einer neuen Welt. Das muss man einfach mal erlebt haben und alle anderen, die sich versuchen mitzuteilen, die müssen erst mal Eltern werden, um überhaupt mitreden zu können. 

 

Maurice: Du, ich habe gestern oder vorgestern ein Video vom Kinderarzt Dr. Eugen Janzen geteilt. Den kennst du auch.

 

Gül: Ja genau, den habe ich gesehen.

 

Maurice: Der ist wirklich so bemüht, investiert seine Zeit, sein Geld um den Kindern helfen zu können. Eugen Janzen untersucht Kinder und kann anhand der Daten, die aus den Untersuchungen hervorgehen BEWEISEN, dass das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung gefährlich und schädlich ist. 

 

Und da gibt es doch tatsächlich Leute, die diese Videos kommentieren und darunter schreiben, dass das totaler Schwachsinn ist usw. Und wir, aufgrund dessen, dass ich Eugen Janzens Video auf meinen Kanälen teile, weil sein Kanal mittlerweile gesperrt ist, weil er ja die Wahrheit ausspricht und das nicht gewünscht ist, geben mir schlechte Bewertungen, weil ich so einen Unsinn verbreite. Das musst du dir mal vorstellen. 

 

Also, ich kann dazu auch gar nichts mehr sagen, weil ich weiß nicht mehr was ich dazu sagen soll. Es ist an … Ich habe es in ganz vielen Videos gesagt: Es gibt keine dummen Menschen. Es gibt nur unbewusste Menschen, Menschen, die eingeschlafen sind, usw., aber mittlerweile muss ich sagen, dass es ziemlich dumme Menschen auf unserem Planeten gibt und es ist an Dummheit leider nicht mehr zu überbieten, wobei ich mittlerweile glaube, es ist doch zu überbieten, weil nächste Woche, nächsten Monat, werden die nächsten Schwachsinnigkeiten kommen. 

 

Gül: Ja.

 

Maurice: Noch mal zurück zu diesem Video hier, falls es gelöscht wird, bitte ich euch alle, die es auf YouTube sehen und auf allen anderen Kanälen, wo ihr das seht: Folgt doch bitte meinem Telegram-Kanal. Der ist überall verlinkt, auch in der Videobeschreibung. Folgt mir bitte, damit ihr weitere Inhalte, Interviews sehen könnt, denn ich werde auf jeden Fall weitermachen und weitere Interviews veröffentlichen, weil ich finde, dass die Wahrheit doch an die Öffentlichkeit kommen sollte und, wenn unsere Medien, unsere sogenannten „Qualitätsmedien“ nicht über die Wahrheit berichten, sondern immer nur weiter die Menschen manipulieren mit irgendwelcher Propaganda und die Menschen im Zustand von Angst und Panik halten wollen, dann muss ich das leider tun. 

 

Ich habe eigentlich andere Sachen zu tun, denn es finden vermehrt Kinder zu mir mit Ängsten, Panikattacken, Waschzwängen, usw., ausgelöst durch die wunderbaren Corona-Maßnahmen, die ja eigentlich dafür da sind der Gesundheit zu dienen, damit die Kinder gesund bleiben, usw.. Jetzt hab ich den Faden verloren. Das kommt auch nicht so oft vor. Jedenfalls, folgt meinem Telegram-Kanal und dort werden weitere Interviews folgen, um die Wahrheit ans Licht zu bringen, was Massenmedien ja nicht schaffen, was eigentlich ihre Aufgabe ist. Traurig aber wahr.

 

Gül: Ja, leider Gottes. Und für Eltern, die sich wirklich nicht trauen, sich fürchten und meinen, sie sind alleine: Ich kann dazu nur eins sagen: 

 

Ich alleine bin eine Armee und ich bin gerne an der Front, wenn es darum geht.

 

Maurice: Sehr schön.

 

Gül: Und ich bin gerade an der Front.

 

Maurice: Sehr schön. Und ich bewundere dich sehr dafür für deine Gül.

 

Gül: Ich danke dir. Alles für die Kinder.

 

Maurice: Ja, ich freue mich jetzt schon auf unseren 3. Teil.

 

Gül: Ja, ich mich auch. 

 

Maurice: Du wirst dich bei mir melden.

 

Gül: Ja.

 

Maurice: Wir nehmen den 3. Teil auf, veröffentlichen das wieder und ich bin gespannt, wie es weitergeht. Ich drücke dir die Daumen. Wir sind eh in Kontakt.

 

Gül: Genau, danke. Ich danke dir Maurice.

 

Maurice: Sehr gerne. Ich danke dir liebe Maurice. Dann wünsche ich dir erst mal eine wunderschöne Zeit und wir hören uns bald wieder.

 

Gül: Danke. Bis bald.

 

Maurice: Bis bald.