„…und hat mir vorgeschlagen zum Psychologen zu gehen.“

 

Maurice: Mein Name ist Maurice Janich. Ich bin Pädagoge und Visualisierungstherapeut. Ich arbeite mit Kindern und Jugendlichen und ich habe es mir in der Coronazeit zur Aufgabe gemacht, Kindern eine Stimme zu geben. Heute habe ich kein Kind bei mir, sondern eine Mutter, die liebe Nia. Herzlich willkommen liebe Nia.

 

Nia: Hallo.

 

Maurice: Nia, du hast mich kontaktiert, weil du eine Geschichte zu erzählen hast. Du hast mir erzählt, dass dein Sohn sich plötzlich in den Finger gebissen hat und dann sind noch weitere Dinge passiert mit Arztbesuch usw.. Magst du mal erzählen, was nach dem Fingerbeißen passiert ist?

 

Nia: Ja, sehr gerne. Genau, er hat sich in den Finger gebissen, wo ich gedacht habe, das ist einfach aus Versehen passiert. Ein paar Tage später, hat er sich dann in den Oberarm gebissen, wo mir das schon ein bisschen komisch vorkam. 

 

Nach langem Hin und Her, wo ich ihn gefragt habe, warum und weswegen, ob in der Schule irgendwas ist, oder ich zu streng bin oder er mit mit irgendeiner Situation nicht klarkommt, hat er mir dann erzählt, dass er wegen der Maske sich gebissen hat, weil er damit nicht zurecht kommt, weil er keine Luft bekommt und weil ihm auch schwindlig ist. 

 

Daraufhin habe ich dann einen Termin bei unserem Kinderarzt gemacht, weil ich wollte das abklären wegen dem Biss und auch gucken, ob wir das mit dieser Maske geregelt bekommen. Dann sind wir da hin gefahren und dann hat sich die Ärztin vor meinen Sohn gesetzt, hat ihm gesagt, was für eine tolle Maske er trägt. 

 

Dann hat sie gefragt warum er da ist und er sagte dann „Weil ich die Maske nicht möchte und ich keine Luft bekomme und mir schwindlig wird.“. Dann hat sie zu ihm gesagt „Aber weißt du denn warum du die Maske trägst?“. Da sagte mein Junge „Ja, weil wir spucken beim Sprechen und, dass dann andere nicht krank werden.“. 

 

Und dann hat sie ihn gefragt „Was gibt es denn für Krankheiten?“ und dann hat er gesagt „Erkältung“. Da fragte sie „Ist das denn gefährlich?“ und er sagte „Nö“. Sie: „Was gibt es denn noch für Krankheiten?“ und dann sagte er „Corona“. Sie: „Wie gefährlich ist das denn?“. Er: „Davon kann man ins Krankenhaus und sterben. Da sagte sie „Ja, genau und damit das nicht passiert, musst du deine Maske tragen.“. 

 

Dann bin ich dazwischen gegangen und habe ihr gesagt, sie soll aufhören ihm Angst zu machen, weil ich das nicht möchte und es bei Corona nicht alle Fälle ins Krankenhaus schaffen oder, dass die versterben, sondern man auch leichte Symptome davon tragen kann und sie soll aufhören ihm Angst zu machen und ich finde, das ist eine Unverschämtheit, dass zu Kindern gesagt wird „Tragt die Maske, sonst sterben Oma und Opa und du bist schuld!“, dass die da diese Schulgefühle aufbauen bei Kindern, das finde ich ganz schlimm. 

 

Da war sie erst mal bisschen perplex. Dann hat sie mir vorgeworfen, dass sie sieht, dass ich auch die Maske nicht tragen will und, dass das wohl an mir liegt, weil ich das spiegele und das Kind die jetzt auch nicht tragen will. 

 

Dann sagte ich ihr „Ja, ich kriege genauso wenig Luft, aber ich bin eine erwachsene Frau und kann damit umgehen und ich kann mich auch wehren. Wir sprechen hier gerade von Kindern und Kinder können sich nicht so wehren und dafür sind die Eltern jetzt da und wollen helfen.“ und, dass wir in unserem Umfeld auch viele Kinder haben, die mit der Maske nicht klarkommen und ich nicht alle Kinder spiegele und ich finde das jetzt Quatsch, was sie erzählt, dass der Schwindel nicht von der Maske kommt, sondern von allem anderen, hat sie gesagt, von der Situation. 

 

Ich sagte, „Aber diese ganze Situation beinhaltet auch diese Maske und mein Kind sagt Ihnen gerade, er kriegt keine Luft und ihm wird schwindlig. Dann können Sie mir nicht sagen, „Das stimmt so nicht.“. Sie nehmen uns gerade gar nicht ernst.“. 

 

Und dann hat sie immer darum herum gesprochen und immer wieder auf dieses Thema gelenkt, dass das nicht an der Maske liegt, dass ihm schwindlig ist und hat mir vorgeschlagen zum Psychologen zu gehen. 

 

Da habe ich gesagt, dass ich das nicht machen werde, weil ein gesundes Kind, das eigentlich lebensfroh ist, gerne Spaß hat, spielt mit seinen Freunden, jetzt nicht auf einmal mit ihm zum Psychologen gehe, nur weil gesagt wird, dass Corona so gefährlich ist und den Kindern so viel Angst gemacht wird, sondern ich mir einen Arzt suche, der mich versteht. 

 

Dann hatte ich sie noch gefragt, ob die Maske bei Kindern, wenn sie die tragen, gefährlich ist. Sie hat das verneint. Erst hat sie drum herum gesprochen wieder. Dann habe ich sie aber versucht darauf festzunageln und dann hat sie mir ein Attest ausgeschrieben, dass eine Maske, wenn die Kinder sie tragen, nicht davon auszugehen ist, dass gesundheitliche Schäden zu erwarten sind. Dann haben wir das Attest bekommen.

 

Maurice: Aber du warst schon bei einer Kinderärztin und nicht bei einem KFZ-Mechaniker?

 

Nia: Ich war bei unserer Kinderärztin, wo wir schon seit über 5 Jahren hingehen.

 

Maurice: Beeindruckend.

 

Nia: Ja. Genau. Und die ganze Praxis – weil ich habe eine Mami, die mir das auch erzählt hat, die bei dem gleichen Kinderarzt ist – und die Kollegin von meiner Ärztin hat die auch zum Psychologen geschickt. Das ist denke ich mal das jetzt was die sagen.

 

Maurice: Hast du das Schreiben für dich aufgehoben?

 

Nia: Natürlich.

 

Maurice: Sehr schön. Also ich würde dir raten, das mal an die Klagepaten oder an die Anwälte für Aufklärung weiterzuleiten und zu gucken, was man da machen kann.

 

Nia: Ja, das mache ich bestimmt. Das ist eine gute Idee. Danke, das mache ich.

 

Maurice: Sehr gerne. Liebe Nia, ich danke dir, dass du heute mit mir gesprochen, dass du den Mut dazu gefunden hast. 

 

Nia: Ich danke dir.

 

Maurice: Gerne. Eine von vielen erschreckenden Geschichten, wie ich finde. Es ist unglaublich, was Ärzte zur Zeit von sich geben und welche Überzeugungen sie in sich tragen. Ich kann das irgendwie gar nicht so richtig glauben. Dabei kann man die Informationen alle so leicht im Internet finden heutzutage. 

 

Liebe Nia, du wendest dich an die Klagepaten und an die Anwälte für Aufklärung, guckst mal, ob man damit etwas tun kann, weil ich denke, es ist wichtig, dass so viel Widerstand wie möglich geleistet wird und, dass die ganzen Sachen aufgedeckt werden, damit nicht weiterhin so was passiert.

 

Nia: Ja, auf jeden Fall und alle Eltern sollten aufstehen und für ihre Kinder kämpfen, weil die sind machtlos und wehrlos und wenn die Eltern es nicht tun, dann tut es keiner für sie. Das ist einfach so.

 

Maurice: Ja. Ein wunderschöner Schluss-Appell an alle Eltern. Ich danke dir. Ich wünsche dir ganz viel Mut und Kraft, viel Erfolg. Wir hören uns bald wieder.

 

Nia: Vielen Dank Maurice.

 

Maurice: Gerne.

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