„…die Ärztin sagte schon zu mir, es würde kein Operateur, also Chirurg oder Anästhesist an mein Kind dran gehen, wenn kein Test gemacht wurde.“ 

 

Maurice: Mein Name ist Maurice Janich. Ich bin Pädagoge und Visualisierungstherapeut. Ich arbeite mit Kindern und Jugendlichen und ich habe es mir in der Coronazeit zur Aufgabe gemacht, Kindern eine Stimme zu geben, sie zum Thema Maske tragen in der Schule zu interviewen, ihre Gedanken und Gefühle zu erfragen. Aber ich interview natürlich auch die Eltern, sowie Lehrer, Psychologen, Ärzte usw.. 

 

Heute habe ich eine Mutter bei mir. Sie hat mir eine Email geschrieben und zwar hat ihr 12-jähriger Sohn sich den Arm gebrochen und wurde daraufhin sozusagen PCR-zwangsgetestet. Wie das ganze zustande gekommen ist und wie das ganze abgelaufen ist, wird sie jetzt selbst erzählen. Herzlich willkommen.

 

Conny: Hallo Maurice. Ich bin Conny und Mutter von 3 Kindern im Alter von 19, 15 und 12 und wir kommen aus Süd-Niedersachen. Und ich würde gerne erzählen, wie es uns so ergangen ist im Rahmen eines medizinischen Notfalls und wie man uns dazu genötigt hat, das was wir uns im Vorfeld eigentlich fest vorgenommen haben, niemals tun zu lassen und niemals zu erlauben, wie wir das wirklich über Bord werfen mussten, in dieser Notlage – ich sage es mittlerweile so wie es ist, also ich fühlte mich in dem Moment wirklich missbraucht, dass unsere Notlage missbraucht wurde, damit man unserem Sohn hilft. 

 

Also man hätte uns sonst ganz klar die Hilfe verwehrt, wenn wir das nicht hätten machen lassen. Und zwar hat sich unser Sohn den Arm gebrochen Mitte September. Es war sofort klar, dass das operiert werden musste. Mein Mann und ich haben uns dann mit ihm auf den Weg gemacht in die nächstgelegene Universitätsklinik. Natürlich durfte nur eine Begleitperson rein. Das war in dem Fall ich. Mein Mann hat gewartet. 

 

Wir sind dann in der Notaufnahme aufgenommen worden, haben dann da sehr lange insgesamt warten müssen. Das waren fast 3,5 Stunden. Zwischendurch kam natürlich mal eine Schwester. Es war sehr eindeutig, dass das gebrochen war. Mein Sohn verschwand zum Röntgen zwischendurch. Da bestätigte sich das Ganze. Wir haben aber nach wie vor keinen Arzt gesehen. Wie gesagt, es war sehr eindeutig. 

 

Und irgendwann kam dann, so nach fast 3 Stunden endlich mal eine Schwester. Die sagte dann ohne irgendwie sich erklären zu müssen oder uns was darüber zu erklären: „Ja, wir machen jetzt einen PCR-Test.“ und ich habe gesagt „Ja, warum?“. „Ja, ihr Sohn wird operiert. Das dürfte Ihnen ja klar sein.“ und ich habe sie dann freundlich darauf hingewiesen, dass ich das nicht möchte. Habe ihr also erklärt zu dem Zeitpunkt, dass ich also garantieren kann, dass wir über 14 Tage keinen Kontakt zu fremden Personen hatten, weil alle 3 Kinder zu dem Zeitpunkt also zu Hause waren. Mein Mann hatte Urlaub. 

 

Und sie guckte mich ganz verdattert an und „Ja, wie Sie möchten.“. Ich sagte „Nein, es besteht überhaupt keine Möglichkeit, dass wir uns irgendwo infiziert hätten.“. Ich sagte „Wir lassen per Lieferservice Lebensmittel liefern und überhaupt kein Kontakt. Wirklich nur zu Hause, in unserem eigenen Garten, usw.“. „Ja, das geht nicht. Dann hole ich die Ärztin.“. 

 

So, die Ärztin hatte mich an dem Tag sowieso schon sehr gefressen, weil ich also dann während dieser 3,5 Stunden dafür gesorgt habe, dass mein Sohn dann ein Schmerzmittel bekommt. Es war sehr viel los. Dazu muss ich sagen, da habe ich echt Verständnis. Aber ich habe dann zwischendurch schon mal gebeten, ob er nicht ein Schmerzmittel bekommen kann und das hat dann auch eine ¾ Stunde gedauert. Da war immer noch keiner da. 

 

Dann bin ich eigenmächtig ins Ärztezimmer gegangen. Habe nach einem Schmerzmittel verlangt. Also diese Ärztin hatte mich sowieso an dem Tag echt schon sehr gefressen. Die kam dann, hat ein Riesentheater gemacht. 

 

Ich habe ihr das alles freundlich noch mal erklärt und „Nein, das wären die Regeln!“ und „Das wäre überhaupt nicht möglich!“ und hat in Anwesenheit meines Sohnes gesagtDas wäre eine absolute Katastrophe, wenn Sie jetzt hier Corona anbringen und wenn Sie noch heute Nacht auf Station gehen. Stellen Sie sich vor: Da sind ja immunschwache Kinder und auch natürlich Erwachsene in der Klinik und wenn die dann sich infizieren und sterben,“ wären wir schuld! So und das in Anwesenheit eines Kindes. 

 

Da hätte ich sie in dem Moment am liebsten im Genick gepackt und sie erst mal vor die Tür geschleift, ihr bezüglich dieser Aussage durchaus ein paar Takte erzählt. Ja, man reißt sich dann zusammen und ich habe bezüglich des PCR-Tests gesagt „Ok, ich sage, Sie können ja meinetwegen unser genetisches Material haben. Aber definitiv lassen wir keinen Rachen- oder Nasenabstrich machen. Sie können gerne aus unserem Speichel das Material entnehmen. Wir spucken in die Hand.“. Ich habe das wirklich ernst gemeint. 

 

Sie fand das weniger lustig. Es tut mir im Nachhinein auch fast ein bisschen leid, aber es war so. Ich habe das wirklich todernst gemeint. Sie ist dann raus gerauscht, hat gesagt „Ich hole jetzt den Oberarzt.“ und der kam dann auch kurze Zeit später. Wir kannten diesen Oberarzt schon. Gott sei Dank ein sehr netter Mensch und der brachte auch gleich den Anästhesisten mit. 

 

Ich habe gesagt „Ich will hier wirklich keinen Ärger machen“, hab ihm aber noch mal die Situation erklärt und er hatte auch wirklich Verständnis. Er sagte „Ich versteh das total mit dem Hintergrund was Sie mir gerade geschildert haben. Das ist auch Ihr gutes Recht das zu versuchen, aber es tut mir leid. Hier sind die Regeln ganz klar. Die sind so und wir müssen das machen. 

 

Das was ich Ihnen jetzt sage, tut mir wirklich leid. Wir kennen uns auch. Aber wenn Sie das jetzt wirklich ablehnen, dann muss ich Sie so wie Sie sind, mit dem Kind, mit dem gebrochenen Arm wieder nach Hause schicken. Dann können wir Ihr Kind nicht operieren. Jetzt hat es sich soweit beruhigt. Wir können ihn also wirklich gleich mitnehmen. Er ist spätestens in einer halben Stunde oben im OP und dann geht das jetzt wirklich rucki zucki. 

 

Aber wir müssen das jetzt wirklich machen, sonst muss ich Sie wirklich des Hauses verweisen.“. Ja, was macht man in dem Moment? Natürlich stimmt man zu, ganz klar. Er sollte so schnell wie möglich operiert werden und vor allem, für uns hätte sich nichts geändert in dem Moment. Wir konnten ihn ja nicht mitnehmen. Uns blieb ja gar keine andere Wahl. 

 

Ich habe in dem Moment noch gedacht – so ganz flüchtig – ob die schon die Schnelltests haben bzw., ob das wirklich so schnell geht, weil die Ärztin sagte schon zu mir, es würde kein Operateur, also Chirurg oder Anästhesist an mein Kind dran gehen, wenn kein Test gemacht wurde. 

 

Und da dachte ich noch so für einen Bruchteil einer Sekunde „Mensch, die müssen aber echt schnell sein, wenn die das Ergebnis vorliegen haben bis es in den OP geht.“. Da komme ich nachher noch mal drauf zurück. 

 

Und wie gesagt, der Oberarzt verließ dann den Raum und der Anästhesist klärte uns natürlich über alles auf, wie das abläuft usw. Und der nahm mich dann noch mal zur Seite und er sagteWissen Sie was? Auch wenn ich die Regeln nicht ändern kann, aber Sie sind die Erste, die ich erlebe, die das nicht einfach mit sich machen lässt. Ich finde das total gut!“. Er sagte „Es ändert nichts dran, dass wir das jetzt machen müssen, aber Respekt!“. 

 

Und da war ich ihm sehr dankbar. Das hat mich wirklich sehr getröstet an dem Tag. Wie gesagt, es ging dann alles auch ruckizucki, ganz schnell. Ich muss allerdings dazu sagen: Ich habe natürlich, glaube ich, durch meinen Widerstand dafür gesorgt, dass eben kein Nasen- und Rachenabstrich gemacht wurde, sondern, dass es ein Wangenabstrich war, was vom Ablauf her natürlich überhaupt nicht vergleichbar ist mit dem Nasen-Rachen-Test. Ganz klar. 

 

Also das hat mich sehr getröstet. Ja und dann wurde er eben operiert. Am nächsten Morgen dann, lag immer noch kein Testergebnis vor und auch am nächsten Mittag noch nicht, als wir entlassen worden sind. Also soviel zu dem Thema, dass niemand das Kind operieren würde, wenn man eben den Test nicht gemacht hätte. Sie scheinen sich damit selber auch so ein bisschen demaskiert zu haben. 

 

Also ich kenne es von meinen Eltern. Die sind beide auch als Notfall eingeliefert worden in eine andere Klinik und da war es so: Die sind isoliert worden. Die sind bis zum Vorliegen des Testergebnisses in ein Isolationszimmer gekommen und sind danach erst auf Station. Und das wurde bei uns nicht gemacht. 

 

Ich weiß nicht, ob aus den Gründen, weil wir eben auf jeden Fall am nächsten Tag heim durften. Das war sehr klar, auch an dem Abend schon. Wir sind nur stationär aufgenommen worden, weil das eben so spät schon war. Es war um Mitternacht hin. 

 

Ja, wie gesagt, wir sind am nächsten Tag auch in der Klinik rumgelaufen. Wir mussten ja 2x noch zum Röntgen, zum Gipsen und ich habe immer dafür gesorgt, dass mein Kind keine Maske trägt. Es war eine riesengroße Klinik, also einmal quer durch von A nach B und bis nach Z, hin und zurück wieder mehrfach. 

 

Wenn wir so ansteckend hätten sein können, hätte man uns mit Sicherheit anders behandelt. Und dieser PCR-Test war für uns und das Infektionsrisiko, wie diese Klinik eigentlich total für’n Arsch, auf gut Deutsch gesagt.

 

Maurice: Also ich bin kein Arzt, aber ich habe so etwas, das nennt man gesunden Menschenverstand und ich habe mir schon ganz lange die Frage gestellt: Wenn das doch so ein tödliches Killervirus und so ein hochinfektiöses Virus ist, dann brauche ich – so wie du das vorgeschlagen hat – einfach nur jemandem aufs Taschentuch spucken und dann könnte man das nachweisen.

 

Conny: Genau.

 

Maurice: Und dann habe ich mir die Frage gestellt: Warum muss ich mir dann ein Stäbchen bis hoch ins Gehirn durch die Nase rammen lassen?

 

Conny: Ja.

 

Maurice: Und ich finde, das ist eine legitime Frage und ich finde, diese Frage sollte sich ein jeder stellen. Und zumal wir ja jetzt, durch das was du berichtest, ja wieder die Bestätigung bekommen, wenn auf einmal es möglich ist, dass man ein Stäbchen nur in den Mundraum steckt und quasi den Speichel abnimmt, dann ist ja das tiefe in die Nase und in den Rachen stecken gar nicht notwendig. Und ich hoffe, dass dieses Interview hier von dir, ganz viele Menschen hören und sich auch jetzt mal die Fragen stellen: „Warum wird das gemacht?“, Warum, wenn es anders geht?“. Warum?

 

Conny: Ja. Unser Sohn hat auch reflexartig – weil diese Wattestäbchen sind ja in dieser Flüssigkeit getränkt und das hatte wirklich einen widerlichen Geschmack und er hat instinktiv ständig die Zunge dazwischen geschoben. 

 

Wir haben bis heute nie ein Testergebnis mitgeteilt bekommen. Wir gehen natürlich davon aus, dass es negativ war – wie zu erwarten, weil wie gesagt: Wir konnten uns ja nirgends anstecken. Aber wir haben nie den schriftlichen Nachweis darüber bekommen und ich vermute auch, dass die Tests eventuell sogar gar nicht auswertbar gewesen sind. Ich hatte davor noch ein paar Lutschtabletten im Mund. Wie gesagt, mein Sohn hat instinktiv immer wieder die Zunge vorgeschoben. 

 

Vielleicht war es auch gar nicht möglich, aber es ist genauso wie du sagst: Es würde absolut reichen, in die Hand zu spucken, wenn man vorher ein paar Mal kräftig mit der Zunge an der Wangeninnenseite ein bisschen quasi löst. Ja, das wäre völlig ausreichend, weil wie gesagt, sie hat nur ganz leicht die Wangenschleimhaut berührt. Hat da rechts, links, da einmal abgestrichen und gut war’s. Ab ins Röhrchen und fertig.

 

Maurice: Genau.

 

Conny: Das ist so und da hat man sich also eine sehr sonst unangenehme Prozedur gespart und siehe da, es scheint ja auszureichen, wie du sagst. 

 

Maurice: Ja, ich stelle mir noch eine Frage. Wenn man so einen Abstrich macht, dann hat man ja quasi die DNA von einer Person.

 

Conny: Genau.

 

Maurice: Also vielleicht das noch mal so eingeworfen. Vielleicht möchte sich auch jeder, der das Interview hört, noch mal Gedanken darüber machen: Will man vielleicht die DNA haben? Und wenn ja: Was macht man denn da mit der DNA? Also nur mal so …

 

Conny: Genau, da möchte ich auch noch mal kurz ansetzen. Also das war für mich auch ein weiterer Sicherheitsaspekt noch an dem Abend. Wir haben ja als ich bei der Notaufnahme war, einen 6-seitigen Bogen glaube ich ausfüllen müssen, mit sämtlichen Daten. Und es ist ja ein Universitätsklinikum. Die möchten natürlich alles irgendwie verwerten, seien es medizinische Daten oder Probematerial, Biopsien von Operationen oder … 

 

Und da habe ich natürlich alles abgelehnt was geht und natürlich ganz besonders diesen Punkt, dass sämtliches entnommenes Material – wird auch alles aufgelistet, u.a. natürlich auch genetisches Material – nicht weiter verwertet werden darf. 

 

Ich habe auch aufgrund dessen, dass ich ja sehr aktiv und wach bin, sag ich mal, auch im Internet, auch hinterher noch den schriftlichen Nachweis, ich glaube 4-5 Wochen, angefordert, weil ich das also wirklich nachgewiesen haben wollte, dass unser entnommenes Material übrigens auch vernichtet worden ist. 

 

Also schriftlich zugeschickt habe ich es nicht bekommen, aber der Leiter des Labors hat sich bei mir auf meine Email gemeldet und hat gesagt, er hat persönlich dafür gesorgt, dass er die Schritte nachvollzieht und hat mir bestätigt, dass unser Material entnommen wurde. Und das kann ich auch wirklich nur jedem raten, der sichergehen möchte, dass da nicht eventuell ein Missbrauch geschieht mit den Daten. Das nur mal so als kleiner Tipp am Rande. 

 

Maurice: Ja.

 

Conny: Ja. Genau. Und wie gesagt: Wir sind am nächsten Tag mehrfach dann durch das Klinikum gelaufen. Es war sehr voll, auch auf der Kinderstation, weil die 8 Neuzugänge hatten. Und ich möchte jetzt noch mal auf das Thema Universitätsklinik generell noch mal eingehen: Es gibt ja Hygienebeauftragte und ich selber habe zwar auch einen medizinisch erlernten Beruf, habe fast 2 Jahre lang auch mit hochinfektiösen Patienten zusammengearbeitet, habe natürlich auch ein ganz anders Hintergrundwissen. 

 

Aber wie du vorhin sagtest: Man braucht eigentlich nur den gesunden Menschenverstand für ganz viele Sachen. Und zum Thema hochgefährliches, tödliches Virus, möchte ich nur anmerken: Ganz regulär in dieser Klinik, sind nur auf den Toiletten Desinfektionsmittel und am Eingang. Am Eingang ein paar mehr als sonst, aber generell hat man am Ein- und Ausgang, an der Wand angebracht, Desinfektionsmittel. 

 

Jetzt hat man natürlich diese Schleusen, dass das eine nur der Eingang ist, das andere nur der Ausgang, dass sich da nichts vermischt, aber es ist mir nicht aufgefallen. Und wir sind ja jetzt 8 Wochen lang regelmäßig dort gewesen zur Kontrolle. Also was Desinfektionsmittel und sowas betrifft oder auch z.B. Mülleimer, wo man dann die „hochkontaminierten“ Masken, die es ja eigentlich sein müssten, entsorgt. Es ist da also so wie immer, das nur mal so am Rande. 

 

Masken haben an den unterschiedlichsten Plätzen gelegen: auf Stühlen, auf dem Boden. Nicht viel, aber doch so durchaus die eine oder andere, in den ganzen 8 Wochen, wo wir regelmäßig da waren. Das ist mir also auch aufgefallen. Und man sollte wirklich meinen, wenn das ganze so ansteckend ist, wie man uns das glauben lässt, dann sollte da alles ein bisschen anders ablaufen. 

 

Mit den Masken: Ich glaube, es reicht, wenn man die einfach nur irgendwie, irgendwo am Gesicht oder Hals hängen hat. Die Erfahrung habe ich also auch gemacht. Unser Sohn hat die immer nur um gehabt, aber unterm Kinn - eine chirurgische Maske. Und ich habe immer dafür gesorgt, dass er sie nicht tragen muss. Er hat eigentlich ein Attest. Ich habe eigentlich auch ein Attest. Meins wurde ganz klar bei der Notaufnahme schon abgelehnt. Bei dem Kind haben sie allerdings nix gesagt. 

 

Also das muss ich ihnen wirklich sagen. Also da wurde nichts gesagt. Und ich habe so einen ganz dünnen Schal, dunkelblau, blickdicht. Da sieht also keiner wie dünn der ist und ich habe den immer, wenn mir jemand entgegenkam, so ganz kurz zack vor die Nase und sofort wieder runter. 

 

Und wir sind in den ganzen 8 Wochen, wo wir wirklich oft da waren, lediglich 2x angesprochen worden, dass wir doch bitte die Maske hochnehmen sollen. Ansonsten hat da keiner was gesagt. Das auch nur mal so am Rande. Für uns natürlich positiv. 

 

Ganz klar, aber wir wurden öfter mal von den anderen Patienten angeguckt und ich dachte, irgendwann traut sich vielleicht einer auch mal, außer nur zum Essen und Trinken, die runterzumachen. 

 

Das ist mir nicht begegnet, eher andere unschöne Dinge. Aber ja, also wie gesagt: In einer Uniklinik erwartet man auch ein bisschen was anderes und die hygienischen Bedingungen: Also da rollen sich teilweise wirklich die Zehennägel hoch. Die Maske von dem kleinen Jungen, der mit uns im Zimmer war, lag  an dem Vormittag, wo wir noch warteten bis dann Visite war und mein Mann kam um uns abzuholen… Also das war ein und dieselbe Maske. Die hatte schon einen leichten Grauschleier. Das war definitiv keine frische Maske und der kleine Junge musste auch immer rein raus, rein raus, Behandlung hier was, da was. 

 

Und diese Maske ist an dem Vormittag vorm Bett, auf der Fensterbank gewesen. Dann fiel sie runter auf den Fußboden. Dann kam eine Schwester, hob die Maske auf. Ich dachte, jetzt schmeißt sie das Drecksding endlich weg. Nein, sie legte sie auf den Tisch, neben das Tablett, wo der kleine Junge vorher gefrühstückt hat. 

 

Und das war der Punkt, wo ich dachte „Oh! Gaaanz schlecht!“. Und der Hygienebeauftragte der Klinik, wird demnächst von mir noch ein Schreiben bekommen, bzw. eine Universitätsklinik hat natürlich mehr als einen, weil das geht einfach nicht. Und da braucht man wirklich nur den gesunden Menschenverstand und kein medizinisches Vorwissen oder wie auch immer. 

 

Später hatte der kleine Junge, als er das nächste Mal wieder raus musste, dann die Maske wieder auf, die vorher auf dem Boden lag und dann neben seinem Essen.

 

Maurice: Und das geht auch unabhängig von Corona überhaupt nicht.

 

Conny: Nein. Gar nicht! Eben drum. Gar nicht. Genau. So, das war das Thema Krankenhaus. 

 

Maurice: Die 2 wichtigsten Fragen habe ich glaube ich angebracht, die sich hier ein jeder mal stellen sollte. Ja, sehr spannend was du berichtest. Ich will dazu gar nicht mehr sagen. Du hattest im Vorgespräch noch erzählt von dem täglichen Attest-Kampf in der Schule. Magst du dazu noch was erzählen?

 

Conny: Ja, also unsere Kinder haben ein Attest und wir haben dem Schulleiter das vorgelegt. Ich muss dazu sagen, es ist ein neuer Schulleiter. Und am 2. Schultag bestellte er uns ein, weil, wir hatten ein Schreiben beigefügt und er wollte mit meinem Mann und mir darüber reden. Es war wie gesagt dann schon Schule und er hat uns bzw. den Kindern nicht erlaubt, bis wir dieses Gespräch hatten, am Präsenzunterricht teilzunehmen, obwohl da eben Atteste sind. 

 

Haben wir erst gedacht: Ja, ok, ist ja so, ist kein Problem. Sind wir also da hin, haben mit ihm geredet und wie gesagt, wir kannten uns vorher gar nicht, er kannte unsere Kinder überhaupt noch nicht und hat dann relativ zügig im Gespräch natürlich seine Meinung kundgetan, wir unsere und wir haben uns gut unterhalten, aber die Meinung ist eben grundverschieden. Das ist ja auch absolut legitim. Um Himmels willen. Das ist überhaupt nicht der springende Punkt. 

 

Und er hält auch die Maßnahmen, wie die Masken, für durchaus sinnvoll. Das mag ja auch sein gutes Recht sein. Das ist ja auch absolut legitim. Die einen denken eben so darüber, die anderen eben so. Aber er hat uns dann – ich muss dazu sagen, es ist eine private Schule, das möchte ich anmerken… 

 

Er hat uns dann immer mehr im Laufe des Gespräches darauf hingedeutet und erst so ein bisschen durch die Blume, dass wir ja gegen die Gemeinschaft der Schule handeln würden und nicht mit ihm an einem Strang ziehen würden. So hatte er den Eindruck und mein Mann sagte irgendwann „Jetzt formulieren Sie das doch mal ein bisschen konkreter, was Sie sagen möchten.“. 

 

Und er sagte „Wenn Sie nicht bereit sind Ihre Meinung zu ändern bezüglich der Masken und, wenn Sie weiter darauf bestehen, dass Ihre Kinder ohne Maske den Präsenzunterricht wahrnehmen sollen, dann müssen wir uns Gedanken machen, ob Sie noch richtig sind an Ihrer Schule mit Ihren Kindern oder ob Ihre Kinder nicht in der staatlichen Bildungseinrichtung, sprich einer anderen Schule, besser aufgehoben wären.“. 

 

Und da haben wir gesagt „Oh, das ist jetzt aber gerade Nötigung, wenn wir also dazu gebracht werden sollen, obwohl ja eben begründet etwas vorliegt, warum eben die Kinder keine Maske tragen dürfen und wir sollen unsere Meinung ändern, damit die Kinder hier bleiben dürfen.“. 

 

Das fanden wir im allerersten Gespräch schon ganz schön harter Tobak. Muss ich wirklich sagen. Ja, die Atteste wurden dann überprüft und überprüft und überprüft und das hat sich über Wochen hingezogen, weil immer wieder irgendwelche neuen Gründe an den Haaren herbeigezogen wurden, warum man sie überprüfen könnte. 

 

Wir haben nicht einmal einen rechtsfähigen Bescheid bekommen, weil es hieß zwischendurch „Die werden nicht anerkannt und aus den und den Gründen …“. Da haben wir gesagt „Ja, ok, dann bitte einen rechtsfähigen Bescheid oder vor allen Dingen mal die Rechtsgrundlage.“. Sowas haben wir nie erhalten. 

 

Wir wussten also von Anfang an: Wir sind im Recht, aber es wurde sich immer wieder was Neues ausgedacht von dem Schulleiter zusammen mit dem Schulwerk. 

 

Und die Kinder hätten die ganze Zeit den Präsenzunterricht, aufgrund der Schulpflicht, wahrnehmen müssen, aber natürlich mit Mund-Nasen-Bedeckung, obwohl er wusste – wir haben ihm auch im 1. Gespräch schon teilweise erzählt, um was es u.a. geht. Also er war sehr involviert da drin. Und das war ihm egal. Also er hätte da wirklich vorsätzlich gehandelt. 

 

Das haben wir natürlich nicht gemacht, sprich wir haben die Kinder erst mal krankgemeldet. Klar, da war dann wirklich ein leichter Magen-Darm-Infekt und dann kam uns „Gott sei Dank“, die Geschichte mit dem Arm dazwischen, was uns natürlich sehr zugespielt hat, weil, das war von Anfang an klar, dass das mindestens 6 Wochen dauern wird und unter den Hygienebedingungen, die jetzt herrschen, mit Abstand und keiner darf ans Kind ran, kannst du kein Kind in die Schule schicken, was sich den rechten Arm gebrochen hat. 

 

Das wurde wie gesagt operiert, es wurde gedrahtet. Er konnte den Arm überhaupt nicht benutzen, auch nicht die Finger und war wirklich wie ein einarmiger Bandit mit links, der bei den kleinsten Dingen Hilfe brauchte und keiner hätte ihm die Jacke an- und ausziehen dürfen, geschweige denn zumachen, aufmachen, noch nicht mal die Federmappe öffnen. Also rein medizinisch gesehen, hätte das Kind natürlich viel früher los gekonnt, aber rein in der Praxis geht das gar nicht. 

 

Also wie gesagt, uns hat das Gott sei Dank ein bisschen zugespielt während dieser ganzen wochenlangen Überprüfungsphase. Sprich, wir haben das Kind krankgemeldet aus genau den Gründen und sein Bruder war dabei bei dem Unfall. Der hatte dann eh einen Schock erlitten. Der schlief dann mal schlecht und hat auch mittlerweile sowas wie eine Schulangst entwickelt, aufgrund der gesamten Situation. 

 

Und wir waren zwischendurch noch mal zum 2. Gespräch und das war nicht angekündigt, das muss ich dazu sagen. Das haben wir wirklich unten erst im Sekretariat angemeldet. Das war also kein Termin im Vorfeld und das verlief sehr unschön. Da wurden uns dann verbal sehr unschöne Dinge an den Kopf geworfen. Wir haben u.a. zu hören bekommen, dass es total unverschämt wäre, wieviel Zeit wir in dieser Angelegenheit kosten würden, er jetzt die Schnauze voll hätte, wir würden ihn ja überhaupt nicht interessieren in dieser Angelegenheit. Er würde ja nur die Verordnungen umsetzen, was sowieso die Standardrede ist, immer nur Verordnungen umsetzen. 

 

Und im Anschluss an dieses Gespräch würde er sich mit dem Leiter des Schulwerks zusammensetzen, damit die Verträge uns gekündigt werden können. Und das war dann das 1. Mal, dass wir einen Anwalt eingeschaltet haben. Und so zog sich das insgesamt 8 Wochen und nach 8 Wochen sind die Atteste anerkannt worden und jetzt geht’s in die nächste Runde. Ich glaube, du möchtest auch was sagen.

 

Maurice: Nee, ich find’s total spannend. Ich könnte dir stundenlang zuhören. Ich finde das – habe ich dir auch schon im Vorgespräch gesagt – für mich sehr angenehm zum Zuhören. Ich mag es, dass du schnell sprichst und, dass viel Inhalt in kurzer Zeit kommt. Das finde ich prima. Was ich gerade ganz toll fand ist: Du machst dir das zu Nutze. 

 

Du sagst: Tja, also aufgrund der Hygienevorgaben darf ja keiner an meinen Sohn herantreten bis auf 1,50 Meter. Da er sich nicht selbst an- und ausziehen kann, da er mit links schlecht schreiben kann, die Klamotten nicht richtig auspacken kann, etc., kann er leider nicht in die Schule kommen. Das bedeutet, du hast den Spieß ja umgedreht und hast damit begründet, dass er nicht zur Schule kommen kann. Das finde ich super. Das habe ich auch schon ganz vielen Eltern geraten. 

 

Dann hast du noch was gesagt, das möchte ich gern noch aufgreifen: Dein 2. Sohn hat eine Schulangst entwickelt. Eine ganz kurze Frage: Glaubst du zu wissen, dass diese Schulangst durch die Corona-Maßnahmen entstanden ist?

 

Conny: Also es war so, als die Atteste nach 8 Wochen anerkannt worden sind, dass wie gesagt, der Jüngste, der sich den Arm brach, der war also noch vor 2-3 Wochen, sollte der aufgrund der Geschichte mit der Fraktur noch zu Hause bleiben, aber natürlich hätte der Mittlere wieder losgehen können. Und da hat er gesagt: „Mama, ich möchte das nicht. Ich habe Angst was da kommt jetzt mit Maske im Unterricht. Ich habe Angst wegen der PCR-Geschichte.“. 

 

Wir halten natürlich das Größte und Gröbste von den Kindern weg, aber sie bekommen natürlich Sachen mit, müssen sie ja auch ein Stück weit. Die Große ist natürlich ganz anders informiert mit 19 als die anderen beiden logischerweise. Aber wir haben den Kindern auch gesagt: „Wenn ihr irgendwann wieder losgeht und es sollte wirklich so passieren wie z.B. in Aurich, dass da also das Gesundheitsamt mal einmarschiert, dann nehmt wirklich die Beine in die Hand und raus aus dem Gelände.“. 

 

Das müssen wir den Kindern ja mitteilen, einfach wirklich auch zum Schutz, damit die wissen wie die sich verhalten sollen. Und da hat er ganz klar gesagt, auch wenn die Wahrscheinlichkeit natürlich sehr gering ist, dass das passiert: „Ich habe da wirklich Angst vor. Ich möchte das nicht.“. Und alle 3 haben sich immer super wohl gefühlt und es ist natürlich nicht so toll, jetzt auch so lange schon, seit dem Lockdown zu Hause zu sein mit Freunden und sowas alles, aber ich muss sagen: 

 

Die sind hier gerade in diesem geschützten Nest am sichersten von sich aus. Wir würden natürlich nie sagen: Ihr bleibt jetzt auf Biegen und Brechen zu Hause. Geht los! Die Große hat es für sich auch selber entschieden. Die hat gesagt, jetzt wo die Masken nur noch auf den Fluren, Gängen und auf dem Pausenhof zu tragen war: „Ich mache das. Ich bin Abiturientin. Der Präsenzunterricht ist für mich wahnsinnig wichtig. Ich muss jeden Tag meine Freunde sehen. Ich entscheide das selber.“. Sie ist volljährig. Wir können sie nur unterstützen. 

 

Wie gesagt, sie ist aufgeklärt, sie weiß über alles Bescheid. Also wir setzen uns nie über den Willen der Kinder hinweg und wir unterstützen sie wo wir können. Und wie gesagt, er hat diese Angst jetzt wirklich erst entwickelt. Ja, absolut auf die Corona-Situation bezogen. Jetzt ist ja die Maske im Unterricht im Moment bei uns im Landkreis. Und das ist ganz klar darauf bezogen. Da bin ich mir 100%ig sicher.

 

Maurice: Ja. Ich habe deswegen nachgefragt, weil es immer wieder Kritiker gibt, die sagen, das kannst du ja gar nicht wissen, dass das aufgrund der Maßnahmen ist. Und, dass das nur so wäre, weil die Eltern ihre Kinder indoktrinieren, ihnen irgendeinen Schwachsinn erzählen. Deswegen habe ich noch mal nachgefragt. 

 

Und jetzt gerade suche ich ein ganz tolles Foto. Da habe ich vorhin entdeckt. Da gibt es nämlich jetzt einen Hersteller, der hat ein Spielzeug entwickelt und zwar soll das helfen gegen die Einsamkeit im Lockdown. Also vielleicht sollten wir uns alle dran beteiligen und schnell Aktien kaufen. Dann können wir alle noch ein bisschen Geld damit machen.

 

Conny: Ich glaube, ich weiß was du meinst. Ich habe es glaube ich auch gesehen die Tage.

 

Maurice: Ich finde es jetzt leider nicht.

 

Conny: Der kleine Junge, der den Roboter umarmt?

 

Maurice: Ja, ganz genau.

 

Conny: Ja, das habe ich gesehen. Ja, wir werden immer mehr entmenschlicht, würde ich mal so sagen. Und das ist auch das klassische Argument, wenn die Kinder … Also bei uns ist es so: 

 

Die Schule hat ein ganz großes Einzugsgebiet und aufgrund der vielen Lernerei und Hausaufgaben ist es sehr schwer absolut außerhalb, oder innerhalb der Woche, sagen wir es so, und außerhalb des Unterrichts Freunde zu treffen, es sei denn, man hat wirklich jemanden in unmittelbarer Umgebung. 

 

Aber gerade bei meiner Tochter ist das so, also da sind die Freunde teilweise 30-40 km entfernt aufgrund dieses riesigen Einzugsgebietes und spontan treffen ist mal nicht. Das muss, wenn dann am Wochenende stattfinden oder eben in der Schule. Das ist ganz klar. Das stimmt schon, aber unsere sind jetzt wirklich seit dem 1. Lockdown zu Hause, weil die so wenige Präsenztage gehabt hätten in diesem Wechselmodell bis zu den Sommerferien. Das waren die letzten, also gerade der jüngste, wäre der letzte, der losgegangen wäre. 

 

Das war glaube ich Mitte Juni und 4 Wochen später hatten wir dann schon Sommerferien. Also diese paar Tage, die konnte man an einer Hand abzählen und damals sind sie per Attest schon selber befreit worden. Dann sind sie eben zu Hause geblieben, haben weiter Homeschooling gemacht. Die beiden kommen super miteinander zurecht. Sie sind absolut nicht unausgelastet. Im Gegenteil, ich wundere mich manchmal wirklich, wie gut das hier klappt. Für die lange Zeit. 

 

Aber ich merke das gerade an meinem Mittleren auch immer, wie er immer anhänglicher wird. Und wirklich für die Kinder, dieses geschützte Zuhause innerhalb der Familie, ist für sie im Moment der sicherste Platz. Nicht draußen und nicht in der Schule. Das muss man ganz klar sagen. Und wie gesagt, diese Atteste sind jetzt anerkannt worden endlich, aber das war interessanterweise dann genau in derselben Woche, wo man uns das mitteilte, dass wir dann ein Schreiben bekamen, wo das eben noch mal schriftlich festgehalten wurde. 

 

Und dann war ein sogenannter Ablaufplan da drin geschrieben, wo dann stand, wenn die Kinder jetzt dann demnächst wieder zur Schule gehen, wie das abzulaufen hat. Also die Kinder haben beim Betreten des Schulgeländes einen festen Platz aufzusuchen. Dort setzen sie sich hin. Dann holt ein Lehrer, der die 1. Stunde mit ihnen hat, sie ab, begleitet sie mit mindestens 1,50 Meter Abstand zu den anderen in den Klassenraum. Das war jetzt allerdings, das muss ich dazu sagen, bevor die Maskenpflicht im Unterricht kam. Das war jetzt noch zu den Bedingungen, wo eben Maske auf den Fluren und auf dem Pausenhof getragen werden musste. 

 

Und der Lehrer nimmt sie mit, wie gesagt, die Kinder nehmen dann alle in ihrem Klassenraum ihre Plätze ein. Die sind ja auch alle auf Abstand. Wenn die Stunde zu Ende ist, genau das gleiche, wieder rückwärts. Und in den Pausen haben sie sich auf diese Plätze zu setzen und müssen da essen. Sie dürfen also nicht mit den anderen spielen. Sie werden isoliert. Man kann auch sagen: diskriminiert. 

 

Wenn man das Wort Diskriminierung dann fallenlässt gegenüber dem Schulleiter und dem Schulwerk und noch der darüber stehenden Stelle, bekommt man zu hören: „Das ist keine Diskriminierung. Das ist Infektionsschutz.“. Man würde unsere Kinder schützen, aber natürlich auch die anderen, weil unsere Kinder ohne Maske, die anderen Kinder ja anstecken könnten.

 

Maurice: Das ist ganz wichtig alles. Ja. Mhm.

 

Conny: Genauso. Das ist also die Aussage. Jetzt haben wir, weil sich das eben bei unserem Sohn noch zog mit dem Arm, genau in der Woche das angekündigt, dass es noch ca. 2-3 Wochen dauern kann und, dass es dem Mittleren, also dem großen Bruder sozusagen, auch noch nicht so gut geht, dass der mal hier ein Wehwehchen hat und da ein Wehwehchen. Wie gesagt, es war bisher überhaupt kein Problem, möchte ich anmerken. Das wurde bisher ohne Wenn und Aber anerkannt. 

 

Aber just in dem Moment, als die Atteste anerkannt wurden, wurde dann auf einmal eine ärztliche Bescheinigung verlangt über das Kranksein aufgrund eben dieser langen Krankheitsgeschichte. 

 

Da haben wir gesagt: „Ja, machen wir. Kein Problem. So wie der nächste Arzttermin ist, besorgen wir das.“. Diese nächsten Arzttermine konnten wir aber zu dem Zeitpunkt nur nicht wahrnehmen. Also einer ist jetzt z.B. kommende Woche. Ein anderer Arzt war 4 Wochen im Urlaub, den ganzen Oktober. Da haben wir auch null Einfluss drauf. Und in der Woche, wie gesagt, konnten wir also gar nichts weiter regeln. 

 

Die Woche drauf, bekamen wir ein Schreiben, das ja jetzt schon 1 Woche rum ist. Wir hätten ja noch keinen ärztlichen Nachweis erbracht. Man würde uns jetzt noch mal 1 Woche Frist geben und, wenn bis dahin kein Nachweis käme, dann würde man in Absprache mit der Landesschulbehörde das Ordnungsamt einschalten. 

 

Da haben wir noch mal drauf hingewiesen, dass bei einem Arzt Urlaub war 4 Wochen lang, der andere Termin erst noch kommt. Ja, also das würde nicht interessieren. Unsere Kinderärztin sprang dann schon mal ein, zumindest für das Kind, was sich den Arm gebrochen hat. Hat für 1 Woche eine Bescheinigung ausgestellt und jetzt in dieser Woche war es so, dass die Kinder nur 3 Tage Unterricht hatten, weil dann Elternsprechtage gewesen sind und wir haben sie einfach selber noch mal krankgemeldet. 

 

Und dann bekamen wir jetzt am Montag ein Schreiben, da wir ja nach wie vor die Kinder nicht per Arzt bescheinigt krankgemeldet hätten, sondern eben das selber getan hätten, würden jetzt diese Woche Mittwoch die weiterführenden Behörden eingeschaltet. Wenn wir das nicht wollen würden und er würde sehr gerne auf diesen Schritt verzichten, dann sollten wir doch bitte unsere Kinder am Dienstag und Mittwoch wieder zur Schule schicken. Ja, so sieht’s aus. Genau. Und das ist der aktuelle Stand der Dinge.

 

Maurice: Mhm. Was tust du? Was wirst du tun?

 

Conny: Wir haben natürlich nach wie vor einen Anwalt im Rücken. Jetzt warten wir erst mal ab, was kommt und wie gesagt: Es ist ja nach wie vor der Punkt, jetzt auch mit den Masken. Ach, das ist übrigens auch eine sehr interessante Geschichte. Das möchte ich auch noch erzählen. Ich glaube, darüber haben wir auch schon im Telefoninterview gesprochen. 

 

In dem Schreiben, wo uns dieser Ablaufplan geschickt wurde, wie das mit unseren Kindern zu laufen hat… Es wird auch übrigens immer wieder darauf hingewiesen, dass wir das alles jederzeit beenden könnten quasi, indem wir einfach die Kinder mit Maske losschicken oder regulär. 

 

Also wir werden immer wieder dazu gebracht, dass man quasi den Spieß umdreht, dass wir die Schuldigen sind, weil die Schule und das Schulwerk würden immer nur die Verordnungen umsetzen. Das wäre ja alles im Rahmen. 

 

Der Oberkracher war aber übrigens: Die Atteste wurden anerkannt noch vor dem 2. November, d.h. es war Ende Oktober, da wurden die Atteste anerkannt. Jetzt war diese Regelung bei uns in Niedersachsen. Ab dem 2. November ist es so, dass die Atteste eine Diagnose enthalten sollen und der Datenschutzbeauftragte hat sich bei mir persönlich noch nicht gemeldet. Ich habe ihn aber schon kontaktiert. Ich weiß, der braucht so ca. immer 14 Tage, bis der mal eine Antwort schickt. Das kenne ich schon. 

 

Aber jedenfalls stand in dem Schreiben, dass sich der Direktor selbstermächtigt quasi, dass, wenn der Inzidenzwert 50 überschreiten würde, er genau solche Atteste mit Diagnose fordern würde. Also da meint er dann selber auch die eigenen Regeln machen zu können. Da haben wir auch gesagt: 

 

Bitte Rechtsgrundlage. Das steht doch in keiner Verordnung. Die Atteste sind anerkannt. Es gibt auch sowas wie Bestandsschutz.“ usw.. Das nur mal so am Rande. Wie gesagt, wir werden jetzt erst mal abwarten, was da kommen mag. Anwalt ist kontaktiert, den haben wir im Rücken. Und dann schauen wir mal, was da auf uns zukommt. 

 

Maurice: Also ich bekomme immer wieder die Frage: „Maurice, was können wir tun? Wie kann ich mein Kind am besten schützen?“. Und was ich dann immer antworte, ist: „Indem du dir Wissen aneignest.“. Und das zeigst du ja gerade ganz toll, dass du dich einliest in Pädagogik, Psychologie, Recht, usw.. Das ist extrem wichtig. Das ist in dieser Zeit noch viel wichtiger als es ohnehin schon immer war, damit man sich einfach auskennt. 

 

Denn wir werden ja alle dazu genötigt, irgendwelche Maßnahmen auszuführen und, wenn wir das nicht tun, wenn wir standhaft bleiben, uns dagegen wehren, dann wird uns gedroht. Und spätestens dann bekommen einige Angst und führen dann wieder aus. 

 

Und da muss man einfach wissen: Was ist mein Recht? Was kann ich tun? Und dafür braucht man auch eine starke Persönlichkeit und deswegen sage ich immer wieder: Man muss sich unbedingt bilden in den verschiedensten Bereichen und somit auch das Wissen an die Kinder weitergeben, um die Kinder einfach stark zu machen und auch – das war schon vor Corona so – die Kinder vor den Konditionierungen, die sie in der Schule erhalten, zu beschützen. 

 

Conny: Ja. 

 

Maurice: Zum Thema „sich bilden“: Was ich auch immer feststelle, ist, dass die wenigsten Menschen sich informieren. Die wissen gar nicht was los ist, denn die meisten Menschen sitzen ja vor dem Fernseher und empfangen Befehle. Also sie sitzen dort und warten auf die nächsten Anweisungen: Was habe ich zu tun? Dann regen sie sich vielleicht ein bisschen darüber auf und dann machen sie einfach weiter. 

 

Da spricht man ja immer von der Salami-Taktik und die läuft ja schon seit Jahrzehnten. Nur war der Schmerz nicht so groß. Man hat das alles hingenommen, diese kleinen Veränderungen. Unsere Rechte werden ja schon, wie gesagt, seit Jahrzehnten eingeschränkt. Jetzt so massiv, aber die wichtigsten Dinge, die laufen nicht im Fernsehen, so wie – heute ist ja Sonntag, der 15. November – am Mittwoch geht’s ja um das Infektionsschutzgesetz. 

 

Und wenn ich mit Menschen spreche, wissen viele gar nicht, was das ist. Viele wissen gar nicht, dass das am Mittwoch entschieden wird und viele wissen auch gar nicht logischerweise, was dort drinsteht und was dann passiert, nämlich u.a., dass wir nicht mehr auf die Straße gehen dürfen und das, was wir jetzt noch einklagen konnten, können wir dann nicht mehr. 

 

Es wird getan, was gesagt wird. So sieht das dann aus. Man darf auch in unsere Wohnungen uns kontrollieren, usw.. Also es stehen ganz viele „tolle“ Sachen drin. Wer das Interview hört, sollte die jetzt mal unbedingt nachlesen.

 

Conny: Vielleicht kann ich noch mal kurz einhaken zu dem Thema Wissen, weil die Eltern auch wirklich… Wissen ist Macht, muss man ganz klar sagen. Wir haben in diesen ganzen Wochen, wo es auch um die Atteste ging, uns natürlich auch weiter informiert. Wir haben ganz oft die Nachricht gekriegt: Die Rechtsabteilung vom Schulwerk würde das und das sagen und aufgrund dessen, würden wir jetzt noch mal was kontrollieren oder es würde abgelehnt werden. 

 

Und ganz großes Thema ist - das möchte ich wirklich jedem ans Herz legen, weil ich das heute auf Telegram in irgendeinem Kanal gelesen habe: Um Himmels willen NIEMALS die Atteste aus der Hand geben! Das hat auch der Anwalt gesagt: wirklich nur zur Einsicht vorlegen. 

 

Und wenn ich dann höre, dass die Rechtsabteilung aber aufgrund des § 31 Niedersächsisches Landesschulgesetz, was den Datenschutz betrifft, der würde dazu ermächtigen, dass man die Atteste, also die personenbezogenen Daten besser gesagt, auch kopieren dürfte, um sie in der Schülerakte zu hinterlegen. 

 

FALSCH! Erkundigt euch beim Datenschutzbeauftragten. Ich habe beim Datenschutzbeauftragten die ganz klare Ansage bekommen, dass es aus aufsichtsbehördlicher Sicht, nicht nötig ist, die Atteste kopieren zu müssen, um sie z.B. zur Überprüfung weiterzureichen oder um sie in die Schülerakte zu packen. 

 

Also Einsicht ist völlig ausreichend und wenn die eben gesehen worden sind, dann soll sich der Schulleiter einen Vermerk in der Schülerakte machen. Das ist absolut notwendig. Und wenn ich dann immer höre: Die Rechtsabteilung hat aber das und das gesagt, dann gibt’s für mich nur 2 Möglichkeiten, wenn ich weiß, dass der Datenschutzbeauftragte uns aber was ganz anderes sagt.

 

Also entweder lügt die Rechtsabteilung von dem Schulwerk, lügt uns ganz konkret an, in der Hoffnung uns mürbe zu kriegen und was du sagtest: man ist desinformiert, man bekommt Druck, man hat Angst. 

 

Oder aber, Fakt ist einfach: Sie wissen es selber wirklich nicht. Die 2 Möglichkeiten gibt’s nur. Also Lüge oder Unwissenheit. Und wenn es von anderer Stelle Unwissenheit ist, oder Lüge, wie auch immer: In dem Fall, umso mehr denn je, gerade bei den Eltern: Wissen ist Macht. Das ist genau wie mit dem PCR-Test. Ich wusste das alles. Ich war darüber informiert.

 

Wir hatten in dem Moment keine andere Wahl. Für uns hätte sich nichts geändert. Das wäre uns beim nächsten Krankenhaus genauso gegangen. Ich wusste, wir sind da bestens aufgehoben. Er sollte sofort operiert werden. Es war schon spät. Überhaupt keine Frage. Es war eine ganz andere Situation. 

 

Aber wenn jetzt die Situation mit der Schule käme, und PCR-Test wird angeordnet: Das würden wir im Leben nicht machen lassen. Im Leben nicht, weil wir da einfach viel zu gut darüber informiert sind. Wir wissen, wie das alles abzulaufen hat, von wem es nur angeordnet werden darf usw.. 

 

Und da kann ich jedem nur raten: Spätestens, wenn er in so eine Situation kommt, sich Hilfe zu holen, sich umzuhören, zu fragen „Was kann ich tun?“. Gott sei Dank tun das auch ganz viele, sei es über Facebook oder Telegram, gerade so in Telegram-Kanälen wie „Eltern stehen auf“. 

 

Da kommen ja jeden Tag zig Fragen rein, gerade mit der ganzen Quarantäne-Geschichte, dem PCR-Test und so. Also da muss man wirklich sagen: Wissen ist Macht, Leute! Wirklich, gerade ihr Eltern: Informiert euch über eure Rechte!

 

Maurice: Ja. Das kann ich auch nur jedem empfehlen, in die Gruppen zu gehen „Eltern stehen auf“, „Wir für unsere Kinder“ usw..

 

Conny: Ja, „Lehrer für Aufklärung“, „Eltern für Aufklärung“, also da gibt’s ja wirklich Kanäle mittlerweile ohne Ende. Ohne Eltern Gott sei Dank nicht. Also da, denke ich, hat man keine Schwierigkeiten Hilfe zu erfahren. Das auf jeden Fall.

 

Maurice: Genau. Ja, vielleicht hat sich das am Mittwoch eh schon alles erledigt. Dann brauchen wir das alles nicht mehr, weil dann kriegen wir vorgeschrieben, was wir zu tun haben und wenn wir das nicht ausführen, dann dürfen wir halt nichts mehr. 

 

Es war so interessant: Diese Woche hat sich eine Mutter beschwert über meine Interviews, dass ich Kinder instrumentalisieren würde. Das ist keine Neuigkeit. Das weiß ich eh schon, dass ich das mache. Achtung Ironie! Und dann habe ich sie nur gefragt: 

 

„Wie sieht’s denn aus? Kommst du denn am Mittwoch nach Berlin für deine Grundrechte einstehen?“. Und da sagte sie nur „Meine Grundrechte sind absolut in Ordnung.“. Und dann war ich so ein bisschen verwundert und sagte zu ihr „Ja, wenn du demnächst nicht mehr raus darfst, weil du keinen Immunitätsausweis hast, etc.?“. 

 

Da sagte sie, nö, das wäre für sie alles in Ordnung. Das ist ja gar nicht so schlimm und es geht ja um Gesundheit.“. Also ich kann nur jedem raten am Mittwoch nach Berlin zu gehen und sich wirklich Wissen anzueignen, denn, wenn das durchgeht, dann kommt eine ganz düstere Zeit auf uns zu. Und auch noch mal: 

 

Ich habe schon im März begonnen, meine „Propaganda“ im Internet zu betreiben und habe da schon gesagt, dass irgendwann die App vielleicht nicht mehr so freiwillig ist, dass eine Testung vielleicht irgendwann nicht mehr so freiwillig ist und, dass eine Impfung irgendwann auch nicht mehr so freiwillig ist. 

 

Es ist zwar immer noch alles freiwillig, aber im Grunde genommen ist es ja nicht freiwillig, denn, wenn ich irgendwann sage: Du musst einen Immunitätsausweis haben und darin muss stehen, dass du geimpft bist, weil, wenn das da nicht drin steht, dann kommst du nicht mehr in den Aldi und dann kriegst du nichts mehr zu essen. 

 

Dann kann man natürlich sagen: Die Impfung ist freiwillig, weil sie ist ja auch freiwillig, sie ist ja nicht erzwungen, aber sie ist eben nicht freiwillig, weil ich sonst nicht mehr ins Geschäft komme, wenn ich sie nicht machen lasse.

 

Conny: Ja.

 

Maurice: Und das habe ich schon seit März ausgesprochen. Da hat man mich beschimpft und beleidigt. Es tritt alles nach und nach ein und ich möchte nicht, dass sich irgendjemand bei mir entschuldigt, aber ich würde mich unglaublich freuen, wenn alle diejenigen, die das jetzt hören, was ich gerade gesagt habe, sich anfangen Gedanken zu machen: Wer ist der Indoktrinierte? Wer ist der Manipulierte und wem hat man das Gehirn gewaschen? 

 

Mir sicher nicht. Ich bin nämlich schon seit Jahren wach und das ist auch der Grund, warum ich immer wieder… Ich war ja an ganz vielen Schulen unterwegs, warum ich immer wieder angeeckt bin, weil ich nämlich jemand bin, der wach ist und der seine Meinung sagt. Vielleicht noch das dazu.

 

Liebe Conny, ein ganz tolles Interview. Sehr inspirierend. Ich habe wieder ganz viel auch für mich mitnehmen können. Ich danke dir von ganzem Herzen dafür. Vielleicht hast du noch einen kurzen Appell? Vielleicht möchtest du noch ein Wort an die Eltern richten? Oder vielleicht auch an Kinder oder Lehrkräfte oder an wen auch immer?

 

Conny: Ja, das würde ich sehr gern. Ich bedanke mich erst mal bei dir auch für das nette Telefonat von neulich spät abends und auch für dieses Interview und die Möglichkeit natürlich. Also ich möchte ganz klar sagen, unabhängig von unseren eher negativen Erfahrungen, auch mit der Schule. 

 

Ich möchte in keiner Haut stecken von denjenigen, die die Verordnungen umzusetzen haben. Das ist wirklich egal wer das ist. Wie gesagt, viele sind unwissend. Es ist aber jedem seine eigene Aufgabe, sich zu informieren, über seine Rechte, wo wir gerade schon drüber gesprochen haben und dementsprechend zu handeln, verantwortlich zu sein. Egal für welchen Weg man sich entscheidet. Dafür muss man aber einstehen. Egal, komme was wolle und da muss man einfach zu stehen. 

 

Und abschließend ist auch wirklich noch zu sagen: Es gibt Gott sei Dank Schulen, Lehrer, Direktoren, die da ganz anders mit dem Thema umgehen. Die gibt es. Ja, sie sind sehr rar gesät. Es gibt auch vereinzelte Ladeninhaber, die auch sagen: „Hier dürft ihr mit Maske NICHT rein“, sondern eben ohne. Also es gibt sie durchaus, die Menschen. Und großen Respekt allen, auf jeden Fall. 

 

Aber jeder muss wirklich die Verantwortung tragen für das und man kann sich nicht immer nur herausreden, man setzt die Verordnung um und man kann sich nicht herausreden und sagen „Ich habe von alle dem nichts gewusst.“, weil über den Punkt sind wir alle schon ganz weit hinaus. Das konnte man vielleicht noch vor etlichen Monaten sagen. Da hätte man das auch noch akzeptieren können, aber nicht mehr zum jetzigen Zeitpunkt. 

 

Und an die Eltern noch mal ganz konkret: Lasst euch keine Angst machen. Informiert euch, weil das ist euer bester Schutz, den ihr habt: Wissen ist Macht. Und wenn ihr wisst, was eure Rechte sind, dann geht ihr schon ganz anders mit der Situation um. 

 

Nicht immer angstbefreit, um Himmels willen. Also die packt einen wahrscheinlich früher oder später immer mal, zu Recht, wie gesagt, gerade auch jetzt auf das Gesetz bezogen, was am Mittwoch da geändert werden soll. Das ist auch gut so, weil, wenn wir diese Angst nicht hätten, was da kommt, dann würde man das alles einfach nur mitmachen. 

 

Aber versucht besonnen zu bleiben. Wie gesagt, informiert euch. Lasst euch nicht in Angst und Panik versetzen. Auch gerade jetzt solche Sachen wie mit dem Ordnungsamt. Das ist erst mal ein reiner Verwaltungsakt in der Regel. 

 

Und vor allem: Kümmert euch rechtzeitig um einen guten Anwalt. Das kann ich wirklich auch nur empfehlen, weil die Anwälte, die wirklich den Eltern oder überhaupt den Menschen in diesen Corona-Zeiten zur Hilfe stehen, sind extrem rar gesät und die wenigen, die es gibt, sind leider völlig ausgebucht. Die Erfahrung haben wir selber auch gemacht und es ist nicht einfach einen guten Anwalt zu finden. 

 

Also da würde ich im Vorfeld wirklich mich schon mal informieren, weil früher oder später, gerade was Thema Schule betrifft, wird wahrscheinlich jeder in die Situation kommen mit PCR-Test usw.. Wir wissen ja nicht, wie lange das alles noch geht. 

 

Und bitte erkundigt euch schon mal bei diversen Anwälten, ob sie, wenn es nötig wäre, euch vertreten würden. Nicht, dass ihr alleine da steht und zusammenbrecht aus diesem ganzen Konstrukt aus Angst- und Druckmacherei und „Ihr müsst!“ und Zwang und überhaupt. 

 

Den Tipp möchte ich noch mal aus tiefstem Herzen nur geben, weil das verdammt schwer ist Anwälte zu finden, die das machen und vor allem, die überhaupt noch ein Mandat aufnehmen würden. Wie gesagt, habt keine Angst, informiert euch. Das ist der beste Schutz, den ihr habt. Genau.

 

Maurice: Ja, das möchte ich noch mal unterstreichen: Informiert euch! Schaut euch auch noch mal die Zahlen an, damit ihr versteht, dass es nicht um ein tödliches Killervirus geht. Es geht auch nicht um Gesundheit, dass man uns schützen will, sondern es geht um was anderes. Es geht um Kontrolle, um Macht. 

 

Und ich kann nur sagen: Geht auf die Straße! Diejenigen, die jetzt Angst haben, das 2. Auto zu verlieren oder das Haus: Das spielt irgendwann gar keine Rolle mehr, weil, wenn wir jetzt nicht auf die Straße gehen und nichts tun, dann hat bald keiner mehr irgendwas. Wer so denkt: Das ist einfach viel zu klein gedacht. Man muss groß denken.

 

Conny: Vor allem, ich höre das auch immer wieder, auch das Thema Masken. Natürlich geht es um viel mehr. Ich finde immer, man muss zweigleisig fahren. Wir haben ja aktuell ganz akuten Brand vor Ort bei uns. Den können wir nicht ignorieren, ganz klar. Der muss ja auch gelöscht werden. Aber da möchte ich auch noch drauf eingehen. Das unterstreiche ich. 

 

Das, was dahinter steckt, ist eigentlich was ganz anderes und diese Masken kann man als Ablenkung bezeichnen. Das ändert nichts daran, dass dieser Brand vor Ort wirklich ganz groß am brennen ist bei einigen. Das darf man auch nicht außer Acht lassen, aber man darf sich da nicht nur drauf konzentrieren. 

 

Versucht bitte zweigleisig zu fahren und informiert euch. Versucht zu verstehen, dass da was viel – Schlimmeres ist jetzt wieder so negativ. Wir wissen, dass es so ist, aber das nimmt vielleicht manch einem gleich wieder so… Oh, Panik! Und ich verfalle wieder in Angst. Das ist jetzt ein bisschen unglücklich ausgedrückt. 

 

Aber es steht was ganz anderes Größeres dahinter. Und das bitte um Himmels willen: Lasst das nicht außer Acht dabei. Versucht diesen aktuellen Brand der akut ist bei euch, zu löschen, so gut es geht, was wir schon sagten, mit Wissen, Anwalt, usw.. 

 

Aber das ganz Große, was dahinter steckt, das ist das viel größere Problem und da muss gegen angekämpft werden, weil dann erübrigt sich auch der Rest mit den Masken usw.. Die Brände werden automatisch gelöscht, wenn dieser Großbrand gar nicht erst zustande kommt.

 

Maurice: Ja und auch gucken… Vielleicht das ist auch noch ein ganz wichtiger Punkt: Dass man in gewissen Situationen strategisch vorgeht. Ein ganz persönliches Beispiel: Ich musste 2 Patienten besuchen und weil ich mein Auto abgegeben habe, musste ich mir eins leihen. Das habe ich mir – das kann man ruhig sagen – bei Mercedes Benz geliehen. 

 

Ich wusste, wenn ich ohne Maske reingehe, dass ich kein Auto bekomme. Das bedeutet, um meine 2 Patienten besuchen zu können, bin ich mit Maske reingegangen, obwohl ich noch nicht ein einziges… Also am Anfang hatte ich 1x eine Maske auf. Ansonsten bin ich überall ohne Maske immer und riskiere es auch rausgeschmissen zu werden. Das macht nichts, weil es gibt ja mehrere Geschäfte und dann gehe ich woanders rein. 

 

Ich habe das Auto bekommen, konnte meine 2 Patienten besuchen und als ich das Auto abgegeben habe und wusste auch, dass ich dort keins mehr leihen werde, bin ich natürlich ohne Maske rein und bin rausgeflogen.

 

Conny: * lacht * Genau.

 

Maurice: Also, dass man so ein bisschen strategisch vorgeht. Man muss sich nicht in Gefahr begeben und man muss so ein bisschen abwägen. Aber grundsätzlich: Informieren. Jetzt endlich verstehen. Jetzt sind einige Momente vorbei. Und dann auf die Straße gehen und uns, sich den anderen anschließen und, dass wir es schaffen, das Ganze wieder zu kippen, aufzulösen und einen ganz tollen Planeten zu schaffen.

 

Conny: Ja, gemeinsam sind wir stark! Und auch wenn’s schwerfällt: An den meisten Tagen oder ganz oft: nicht wirklich sich vergraben oder… Ja, man auch mal depressiv werden. Also mal kurzfristig, nicht als Erkrankung. Jedem geht’s mal schlecht, Aber immer versuchen trotzdem hoffnungsvoll zu bleiben und vor allem diese Kraft gemeinsam. Das ist ganz wichtig. 

 

Also keiner steht alleine da. Das dürfte mittlerweile auch den meisten bewusst sein, dass der Zusammenhalt ganz groß ist und das kann auch wirklich nur durch die Masse geschehen, dass dieser Großbrand gar nicht erst zustande kommt. Und der ist ganz akut davor wirklich auszubrechen und keiner ist alleine. Und das können jetzt wirklich nur die Massen. Und je mehr, desto besser. 

 

Aber vor allem diese Kraft nicht verlieren. Nehmt euch auch mal raus ein paar Tage. Wirklich mal offline gehen, Fernsehen aus, Radio aus, mal nur 2-3 Tage irgendwie auf das konzentrieren und seien es nur ein paar Stunden. Du weißt selber, wie schwer das fällt, soviel wie du arbeitest. Aber das musste ich auch lernen. Klar, will man immer irgendwie auf dem Laufenden bleiben, aber wenn es mal gar nicht geht, dann ist es bei mir gewesen, da musste auch mal ein ganzes Wochenende, wirklich mal Samstag-Sonntag, ganz strikte Online-Diät sozusagen. 

 

Fernsehen ist sowieso aus, Nachrichten gucken wir eh schon ewig nicht mehr. Einfach, um sich mal wieder zu regenerieren und mal wieder Kraft zu kriegen, weil, wenn man am Boden ist und die ganze Energie futsch ist, dann kann man einfach nicht mehr weitermachen. Also immer auch bitte achtsam sein mit sich selbst. 

 

Ja, du hast da noch ganz andere Möglichkeiten aufgrund deines Berufes als die meisten. Aber das ist auch ganz wichtig bei der Sache, weil ich kriege das auch immer mehr mit, wie sich wirklich viele Menschen total verheizen und überhaupt nicht mehr können. Die haben seelisch und körperlich keine Kraft mehr. 

 

Also wenn ihr das winzigste Anzeichen merkt: Das wird mir jetzt zuviel, dann distanziert euch davon wirklich. Nehmt euch raus. Das ist auch mit einer der wichtigsten Tipps, weil sonst ist da einfach keine Kraft mehr weiterzumachen. Das ist so und gerade, wenn man noch Familie hat oder wie auch immer. 

 

Und viele haben so schlimme Schicksalsschläge jetzt, wo wirklich auch Ehen kaputtgegangen sind, Partnerschaften kaputt sind, weil die Meinungen so konträr sind. Ich bin so froh und dankbar, dass das bei mir nicht der Fall ist, dass mein Mann und ich an einem Strang ziehen. 

 

Wenn ich mir vorstelle, da müsste ich auch noch dagegen kämpfen. Um Himmels willen! Ich glaube, dann würde ich heute gar nicht hier stehen, wo ich jetzt stehen würde. Weil entweder zerbricht es einen oder es macht einen nur noch stärker. 

 

Bitte sorgt dafür, dass es euch nicht zerbricht, sondern nehmt euch raus, guckt was euch gut tut, was eurer Familie gut tut und wenn ihr merkt, jetzt sind die Energiereserven wieder ein bisschen aufgefüllt, dann geht der Kampf weiter. Das ist auch noch ganz wichtig. 

 

Maurice: Ja, ganz wichtiger Punkt. Vielen Dank dafür Conny. Jetzt kaxnn ich noch ein bisschen Werbung machen für meine Gruppe. Es gibt nämlich eine Facebook-Gruppe: Eine harmonische Zukunft mit einem hochsensiblen und hochbegabten Kind. 

 

Da gibt es kostenlos Inhalte, Tipps, Tricks, Anleitungen, wie man in seiner Energie bleiben kann, wie man seinem Kind das vermitteln kann usw.. Und für individuelle Arbeit, kann man mich natürlich kontaktieren auf meiner Homepage www.mauricejanich.de. Ich arbeite mit Kindern, Jugendlichen und natürlich auch mit den Eltern, sprich mit Erwachsenen. Genau, das ist eine ganz individuelle Arbeit möglich. 

 

Unter dem Menüpunkt „Fallbeispiele“ sind einige aufgeführt. Da kann man nachschauen, um welche Themen es geht, aber im Grunde genommen ist es egal, welches Thema es ist. Es gibt für alles immer eine Lösung und das auch ziemlich schnell. Dafür muss man nicht monate- oder jahrelang herumdoktern. Also wer da Hilfe braucht, kann sich gern bei mir melden. 

 

Conny, ich würde gern abschließen damit, dass ich noch mal meinen Dank ausspreche für deinen Mut, deine Kraft, Stärke, für dein Mitwirken, deinen Einsatz, dein Engagement. Ich finde das super toll. Und auch noch mal zu sagen: Es ist jetzt mittlerweile halb 2, nicht mehr 5 vor 12, sondern halb 2. Steht auf! Geht auf die Straße und helft mit das Ganze aufzulösen.

 

Conny: Das gebe ich zu 100% so zurück Maurice. Ich danke dir auch.

 

Maurice: Bis dann liebe Conny.

 

Conny: Ja, tschüss.

 

Maurice: Tschüss.