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Anästhesistin und Notfallärztin Heike Sensendorf klärt auf!

 

Maurice: Mein Name ist Maurice Janich. Ich bin Pädagoge und Visualisierungstherapeut und normalerweise arbeite ich mit Kindern und Jugendlichen. In der Corona-Zeit habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, Kinder zu interviewen zum Thema Maskentragen in der Schule. Heute habe ich allerdings kein Kind bei mir, sondern eine gestandene erwachsene Frau, nämlich die gute Heike Sensendorf. Und Heike, wir sind per Du. Stell dich doch mal ganz kurz vor. Wer bist du und was machst du?

 

Vorstellung und Einleitung

 

Heike Sensendorf: Ja, schönen guten Abend Maurice. Vielen Dank für die Einladung. Ich bin Fachärztin für Anästhesie, Intensiv- und Notfallmedizin. Bin zwar seit fast jetzt 20 Jahren niedergelassen in einer Praxis für Homöopathie, aber ich erinnere mich sehr gerne zurück an meine 8 Jahre in der Anästhesie und ich muss sagen, ich habe meinen Job mit Leib und Seele ausgeübt. Ganz besonders sind mir aber die 6 Jahre auf dem Rettungshubschrauber als Notärztin in Erinnerung. Das war der Christoph 21 im Kreis Aachen. Ja, das war eine sehr faszinierende aber auch eine sehr anstrengende Zeit und ich bin sehr dankbar dafür, dass ich damals Menschen das Leben retten durfte. Aber da gab es nunmal auch die wenigen Einsätze bei denen es um die Notfälle mit Kindern ging und die sind auch für uns Rettungsteams teilweise so traumatisierend, dass ich mich heute noch an viele dieser Einsätze ganz genau erinnere im Detail nach so langer Zeit. 

 

Nun sind es inzwischen ja 3 Kinder um die es hier geht, die mit oder an der Maske gestorben sind. Alle sind obduziert worden und man hat eigentlich keine wirkliche Todesursache gefunden. Das erscheint mir sehr verdächtig. Und ich muss da dem HNO-Kollegen Bodo Schiffmann vollends beipflichten, dass es zwar leider immer wieder zu Gefahrensituationen kommt, in denen die Kinder verwickelt sind, aber immer gibt es eine direkte Ursache. Kinder kippen nicht einfach grundlos um und sind tot. Ich habe also Kinder aus Fischteichen herausgezogen und reanimiert. Es gab ganz Kleine mit plötzlichem Kindstod. Es gab Kinder, die vom Blitz erschlagen wurden, die angefahren wurden und mir also unter den Händen weggestorben sind. 

 

Das sind alles ganz furchtbare Sachen, an die man sich lange erinnert. Aber es gibt tatsächlich keinen einzigen Fall, auch bei meinen Kollegen nicht, an den ich mich erinnere, dass Kinder einfach so ohne Ursache umgefallen und gestorben sind. Und deswegen ist es mir ein sehr, sehr großes Anliegen, dass wir also hier eine Brücke schlagen. Es gab auch jetzt diesen verzweifelten Aufruf des Kinderarztes Dr. Eugen Janzen, der glaube ich 300 Emails losgeschickt hat, weil auch ihm bewusst geworden ist, dass es eben bei Kindern andere Bedingungen der Atemwege gibt und dass die Kinder eben eine andere Anatomie und Physiologie der Atmung haben. Er hat also händeringend nach Unterstützung für eine Studie mit maskentragenden Kindern gesucht und hat jetzt ja endlich auch Unterstützung gefunden über die Initiative MWGFD [Anm.: „Mediziner und Wissenschaftler für Gesundheit, Freiheit und Demokratie, e.V.], zu der auch Professor Bhakdi gehört. 

 

Ja und Studien mit erwachsenen Maskenträgern, sowohl zum Thema des Gasaustausches und der Leistungsfähigkeit, als auch zur Effizienz der Infektionseindämmung hat es ja inzwischen gegeben. Also ich glaube, die hast du ja auch verlinkt unter dem Video für diejenigen, die sich in dieser Hinsicht noch genauer informieren möchten.

Jetzt geht's mir aber heute um eine große Lücke, die nun bis zu den Ergebnissen aus den Kinderstudien entsteht. 

 

Wir wissen also aus China schon... wir haben eine Nachricht bekommen im Frühjahr, dass 3 Kinder beim Sport im Freien mit der Maske verstorben sind und die chinesische Regierung reagiert hat und die Maskenpflicht zumindest für den Sport im Freien aufgehoben hat. Mehr wissen wir darüber leider nicht. Entscheidend für uns alle ist jetzt die Frage der Ersthelfer-Situation, weil bis wir genauere Erkenntnisse haben, müssen wir einfach dafür sorgen, dass, falls nochmal so ein Fall auftritt in den Schulen, in den Schulbussen, auf den Schulhöfen, dass also die Ersthelfer wissen, was sie zu tun haben, damit wir diese Kinder retten können. 

 

Weil es sich jetzt hier um diese Vermutung handelt, dass es eben tatsächlich durch die Maske zumindest mitbedingt ist, weil eben wie gesagt, diese Kinder, die da verstorben sind, keinerlei Vorerkrankungen hatten und wenn wir diese Vermutung haben, dass es an der Maske liegen könnte, müssen wir einfach tatsächlich Studien machen und mit evidenzbasierter Medizin handeln. Und ich möchte mich heute mit diesem Aufruf an alle Mitschüler, Lehrer, Eltern, Busfahrer, Tagesmütter, Erzieherinnen wenden. Sie alle können mit den richtigen Erste-Hilfe-Maßnahmen entscheidend dazu beitragen, dass so etwas nicht wieder passiert. Bis ein professionelles Rettungsteam eintrifft, vergehen in der Regel so 10 bis 20 Minuten in Deutschland und die sind einfach entscheidend für die Rettung des Menschenlebens. 

 

Ja, wir schauen uns mal diese Gefahrensituation genauer an. Es gibt zwar auch Kollegen, die immer wieder versichern, dass das Tragen einer Maske auch für Kinder völlig ungefährlich ist, aber dann stellt sich heraus, dass diese Kollegen noch nie in ihrem Berufsleben Kontakt mit narkotisierten oder beatmungspflichtigen Kindern hatten und daher ihre angebliche Expertise ziemlich unbrauchbar ist. Gott sei Dank gibt es schon einige Kollegen, die auf sehr engagierte Art und Weise darauf hingewiesen haben, dass es sowohl mit der Maske zu Sauerstoffproblemen kommen kann, als auch zu einer Anreicherung und Rückatmung von CO2, also Kohlendioxid. 

 

Inhaltsübersicht

 

Ja, wir haben das jetzt hier mal dargestellt in der Präsentation hier. Es gibt also einmal, wenn wir jetzt vielleicht mal die 1.Folie einblenden... also es geht hier wirklich um unsere heutigen verschiedenen Tagespunkte und zwar die Vorfälle, die ich kurz nochmal schildern möchte, dann die Sauerstoffversorgung, die durch die Maske eventuell eingeschränkt ist, dann das Kohlendioxid und der sogenannte Totraum. Die daraus eventuell folgende respiratorische Azidose. Das ist also eine Übersäuerung des Organismus, die durch eine falsche Atmung verursacht wird. Dann möchte ich ganz gerne eingehen auf die Verschiebungen der Elektrolyte im Blut und damit auch eine Verschiebung des pH-Wertes im Blut und was daraus resultiert. Dann die Symptome, die auftreten, wenn wir eine solche Verschiebung haben und dann eben, was ich den Ersthelfern rate, wie sie behandeln sollten.

 

Vorfälle

 

Es sind also 2 Mädchen im Alter von 13 Jahren ohne Vorerkrankungen mit oder durch die Maske verstorben. Wir schreiben also hier feinsäuberlich noch ein Fragezeichen hin, weil wir das ja eben noch nicht wissen. Das ist die große Frage. 

 

Dann haben wir 1 Mädchen im Alter von 6 Jahren, mit oder durch die Maske verstorben und wir haben eben das Problem, dass wir durch ganz viele Eltern gemeldet bekommen, dass die Kinder Beschwerden beim Tragen der Maske verspüren. Das geht also von Kopfschmerzen über Übelkeit, Schwindel, Luftnot, Müdigkeit, Konzentrationsstörungen, Schwitzen, Herzjagen, schwache, zittrige Beine. Und die Kinder trauen sich oft nicht das auszusprechen, also in der Schule auch nicht, weil sie Angst haben von den anderen dann belächelt zu werden und manchmal ist es eben auch so, dass die Eltern dann den Kindern nochmal gut zureden, sie möchten doch bitte die Maske weiter tragen um eben ja ihrem Auftrag gerecht zu werden, dass sie also andere nicht anstecken. 

 

Sauerstoffversorgung

 

Ja, also es geht jetzt hier um den Sauerstoffgehalt in der eigenen Atemluft und dann eben entsprechend auch im Organismus, um die Sauerstoffversorgung allgemein und die sehr verehrte Frau Kollegin Dr. Margareta Griesz-Brisson in ihrem Video hat das schon ganz eindrücklich erklärt. Es kann also eine Minderversorgung mit Sauerstoff zu erheblichen akuten aber auch chronischen Funktionseinschränkungen im Nervensystem vor allen Dingen führen und vor allen Dingen bei den besonders sensiblen Kindern. Die reagieren ganz besonders sensibel darauf. Und auch der Kollege Dr. Yves Oberndörfer, der ist Urologe, der hat darauf hingewiesen, dass Kinder einen 2- bis 3-fach erhöhten Sauerstoffbedarf im Vergleich zu Erwachsenen haben. Also Kinder sind eben nicht nur kleine Erwachsene, sondern sie haben eben einfach auch einen anderen Stoffwechsel im Verhältnis zu ihrem Körpergewicht. 

 

Hier oben sehen wir also die ausreichende Sauerstoffsättigung. Das heißt also, wir atmen immer die Frischluft mit 21% Sauerstoff ein, wenn wir Frischluft haben. Der Verbrauch bei einem Erwachsenen liegt etwa bei 5% und in der Ausatemluft haben wir dann 16% und bei Kindern liegt der Verbrauch etwas höher, d.h. also bei Ausatemluft haben wir dann etwas weniger sogar an Sauerstoff. Dann die Sättigung, die misst man normalerweise über so kleine Geräte. Die sind nicht besonders kompliziert. Da wird also das über die Fingerkuppe gestülpt und da haben wir also normerweise eine Sättigung bei einem normalen Erwachsenen oder auch einem Kind auf jeden Fall zwischen 98 und 100%, meistens eben bei 99 oder 100%, wenn die Menschen gesund sind.

 

Und es gibt also Hinweise darauf... von einer Mutter habe ich das letztlich gehört, dass sie ihrem Kind so ein Sauerstoffsättigungsmessgerät aufgesetzt hat nach einem 8-stündigen Schultag mit der Maske. Und sie hat bei ihrem Kind tatsächlich 90% gemessen. Da haben wir die Ergebnisse von dem Dr. Treindl, den ich nachher noch erwähnen möchte. Der hat auch erzählt, dass es dazu gekommen ist bei seinen Messungen, dass tatsächlich relativ schnell beim Tragen der Maske es dazu gekommen ist, dass die Sättigung auf 94, 93, 94, 95% abgefallen ist. Und das ist schon erheblich. Also das ist etwas, was eigentlich nicht so sein sollte und wo wir uns dann schon doch deutlich unwohl fühlen können. 

 

Totraum-Volumen

 

Hier haben wir eine Darstellung, wo der Unterschied zwischen Erwachsenen, etwas größeren Kindern und ganz kleinen Kindern dargestellt wird. Und hier wird erklärt, was ein sogenanntes Totraum-Volumen ist. Der Totraum ist der Teil des Atmungstraktes, der nicht am Gasaustausch teilnimmt, also da wo kein Sauerstoff aufgenommen wird und auch kein CO2 wieder abgeatmet wird, sondern das was man so hin- und heratmet. Als Beispiel wäre zu nennen ein Taucherschnorchel. Wenn wir z.B. durch einen Schnorchel atmen, haben wir also eine Totraumvergrößerung und auf der Intensivstation kennt man das auch oder bei Narkosen, dass eben der Totraum sich vergrößert durch die Schläuche, die dann an dem Beatmungstubus, dem Beatmungsschlauch hängen. 

 

Und das ist eben bei Kindern ganz anders als bei Erwachsenen. Man muss das immer im Verhältnis sehen, zum normalen Atemzugvolumen und bei Erwachsenen schwankt das normale Atemvolumen eines Atemzuges so zwischen 500 und 640 ml und davon haben wir ein Totraumvolumen von 150 ml. Das ist also die Luft, die einfach nur hin- und herbewegt wird. Und wenn wir davon ausgehen, dass es unter einer Maske etwa 80 ml zusätzlichen Totraum gibt, dann haben wir eine Totraumvergrößerung von 53% bei Erwachsenen und eine Reduktion der Frischluftzufuhr um ca.  16%. Das kann man ganz einfach ausrechnen.

 

Also Fazit: Bei Erwachsenen können Masken die Frischluftzufuhr um 16% reduzieren. Sensible Erwachsene, die auch nicht ganz fit sind und nicht so durchtrainiert sind, die merken das auch durchaus nach kurzer Zeit des Tragens, dass sie anfangen bisschen tiefer immer ein- und auszuatmen. 

 

Bei Kindern sieht das dann so aus: Hier haben wir ein Kind, das müsste ungefähr um die 10 Jahre alt sein. Da haben wir eine Einatmung in Ruhe von 300 ml dargestellt. Wir berechnen immer 6 ml pro Kilogramm Körpergewicht ist also ein Atemzug und bei einem 6-jährigen Kind haben wir ungefähr...

Aber hier die Beispiele kann man eben schön durchgehen. Wenn man also in Ruhe 300 ml einatmet, dann hat man einen eigenen Totraum von 45 ml und der zusätzliche Totraum durch die Maske wäre 80 ml, also eine Vergrößerung von 78% und eine Reduktion der Frischluftzufuhr von 32%. Das nimmt erheblich zu. Das ist schon die doppelte Abnahme der Frischluftzufuhr. 

 

Und dann haben wir noch die ganz Kleinen. Hier haben wir bei Einatmung in Ruhe 120 ml. Zum Vergleich: Ein Neugeborenes hat ein Atemzugvolumen von nur 18 ml. Das muss man sich mal vorstellen! 18 ml, das ist ja gerade mal ein Fünftel Kölsch-Glas! Ein Kölsch-Glas hat 200 und hier haben wir ein eben etwas größeres Baby mit einem Ruhe-Atemzugvolumen von 120ml. Da haben wir den Totraum von 18 ml physiologischerseits und wenn man jetzt 40 ml nur nimmt von einem Masken-Totraum, d.h. das wäre dann eine Maske, die nicht ein Erwachsener tragen würde, sondern wirklich schon eine für Kinder angepasste Maske, die kleiner ist und da hätten wir dann 40 ml zusätzlichen Masken-Totraum. Dann wäre die Vergrößerung schon 122% und wir hätten eine Reduktion der Frischluftzufuhr um 61%. 

 

Das sind auch Erfahrungswerte und es wird jetzt davon abhängen, was wir bei den Studien, bei den Veränderungen der Messwerte finden. Ich hoffe auch, dass die Studien sehr schnell von der Ethikkommission genehmigt werden, weil das ist nämlich immer ein bisschen schwierig, also bei Kindern Studien durchzubringen. Aber wir brauchen die unbedingt um das Ganze zu durchleuchten. 

 

Kohlendioxid

 

Auch ein sehr engagierter Nicht-Mediziner kam mit den Messgeräten zur Hilfe und zwar der österreichische Ingenieur Dr. Treindl als gerichtlich beeideter Sachverständiger. Er hat im Internet ein Video veröffentlicht, wo er ganz kurz die zwischen den Atemwegen und der Maske, zwischen den Atemzügen verbleibende Luft gemessen hat und hat also stark erhöhte CO2-Werte in der Maske gefunden und jetzt haben wir mal hier seine Messwerte aufgestellt bei dieser Folie. Und zwar hat er dargestellt, dass in Deutschland die maximale Arbeitsplatz-Konzentration für Erwachsene über einen ganzen Arbeitstag, gemittelt wohlgemerkt, bei 2000 ppm liegt – das sind parts per million, so nennt man das – und das bedeutet also einen 0,2%igen Anteil von CO2 in der Atemluft. Für Schul- und häuslichen Bereich sind in Deutschland 0,1% zulässig, werden also dringend empfohlen, damit genügend Frischluftzufuhr stattfindet. Und der Dr. Treindl hat nach wenigen Augenblicken unter der Maske tatsächlich einen Wert von 40.000 ppm gemessen. Das entspricht 4%. 

 

Und jetzt mal zum Vergleich: Wir wissen aus Erfahrung, welche Prozentzahl, welche Konzentration von CO2 zu welchen Symptomen führt. Das fängt an bei 0,5%. Das wäre etwas mehr als das Doppelte von dem was am Arbeitsplatz erlaubt ist. Da fängt Schläfrigkeit und Konzentrationsschwäche an. Ab 2% haben wir dann eine steigende Atemfrequenz und einen steigenden Puls. Ab 4% beginnt der Mensch in Richtung Bewusstlosigkeit zu tendieren. Er ist also zunächst mal betäubt, verspürt Übelkeit, Schwindel, eventuell Krampfanfälle. Und ab 8% ist sogar die Konzentration von CO2 tödlich bei Anhalten über 30-60 Minuten bei Erwachsenen. Das sind die Sachen, die wir von Erwachsenen kennen und bei Kindern sieht das sicherlich noch anders aus, weil die eben viel sensibler reagieren. 

 

Auch der Dr. Treindl, den ich gerade erwähnt habe, hat dem außerparlamentarischen, juristischen Untersuchungsausschuss eine Studie mit noch mehr Testpersonen zugesichert. Er hat gesagt, er kann jetzt noch nichts Valides auf den Weg bringen, weil er erst mal eine größere Anzahl von Testpersonen testen muss um eben auch valide Aussagen machen zu können, vor allen Dingen auch bei Kindern. 

 

Respiratorische Azidose

 

Jetzt gehen wir dazu über: Was passiert im Blut im Organismus, wenn der CO2-Wert im Blut steigt? 

Wenn der CO2-Wert im Blut steigt, dann sinkt der pH-Wert im Blut. Das bedeutet, dass der Mensch eine Ansäuerung erfährt im Blut und der normale pH-Wert im Blut, den sehen wir hier oben mit 7,36 bis 7,44. Das ist eine ganz geringe range [Spanne]. Da hat der Körper nicht viel Möglichkeiten. Er kann also wirklich nur innerhalb dieses pH-Wertes wirklich optimal arbeiten. Und vor allen Dingen gilt das für den Sauerstoffaustausch im Gewebe, der also bei Werten darüber oder darunter sich verändert. Es geht hier also wirklich um die Sicherstellung des Lebenselixiers Sauerstoff im Gewebe. 

 

Und wenn der pH-Wert jetzt sinkt, dann sprechen wir von einer Azidose, also einer Übersäuerung. Und zwar findet die dann statt, wenn der arterielle, partielle Druck von dem Kohlendioxid über 45 mm Quecksilbersäule steigt. Wir kennen zwar den Versuch der näheren Gegenregulation, also wenn das Ganze nicht allzu akut auftritt. Dann versucht die Niere gegenzuregulieren, aber manchmal haut das natürlich nicht hin, je nachdem wieviel die Kinder getrunken haben oder der Mensch halt getrunken hat. Wenn die Nieren momentan nicht so gut gegenregulieren können, dann kann das eben auch mal nicht funktionieren. 

 

Elektrolyt-Veränderungen bei einer Azidose: Serum-Kalium u. a. Elektrolyte 

 

Dann gibt es die Elektrolytveränderung bei einer Azidose und zwar funktioniert das so, dass der Körper versucht den pH-Wert im Blut so zu halten, dass er den Sauerstoffaustausch im Gewebe konstant halten kann, weil das das ist, was eben primär notwendig ist. Und dafür versucht er die Azidose, also die Übersäuerung, auszugleichen, indem er das Kalium, was sehr schnell durch die Zellmembranen durchrutscht, aus den Körperzellen rausschickt ins Blut und dann kann es relativ schnell zu hohen Blut-Kalium-Werten kommen. 

 

Wir sehen hier die normalen Werte. Es sind 3,8 bis 4 mval/L. Lebensbedrohlich sind 6,6 mval/L und tödlich wären dann 10-12 mval/L. Und wir sehen hier auch... ich habe noch aufgeführt, welche Faktoren zusätzlich verstärkend darauf wirken können, dass das Kalium im Blut ansteigt. 

 

Das ist also einmal eine Hypoxie, also eine Unterversorgung mit Sauerstoff, so wie wir sie schon annehmen müssen, wenn man die Maske trägt. Dann eine Dehydratation. D.h. also, wenn die Menschen zu wenig getrunken haben, weil die Niere dann nicht gegenregulieren kann. Dann Katabolie. Ich habe mich schon häufiger gefragt: Warum waren es jetzt 3 Mädchen, die da zu Schaden gekommen sind? Mädchen neigen ja eher dazu, dass sie mal morgens das Frühstück auslassen und vergessen und dass sie dann in diesen katabolen Stoffwechsel rutschen. D.h. also, dass körpereigene Reserven angebraucht werden und das kann dann eben auch dazu führen, dass das Serum-Kalium ansteigt. Und ein Natrium-Mangel, also wenn man z.B. zum Frühstück nur Süßes gegessen hat und vielleicht nix Salziges, dann kann das also auch zusätzlich dazu führen, dass das Serum-Kalium ansteigt, wenn wir einen Salz-Mangel haben zum Beispiel.

 

Symptome

 

Hier haben wir nochmal die Symptome kindgerecht aufgelistet. Also ich fände es schon schön, wenn sich Lehrer und Eltern dieses Plakat ausdrucken würden, damit sie genau den Kindern erklären können, wann die Kinder sagen sollen, wenn es ihnen nicht gut geht, damit man sofort reagieren kann. 

 

Woran erkenne ich, dass es mir unter der Maske gerade nicht gut geht?

  • Ich muss die ganze Zeit Gähnen und bin schrecklich müde.
  • Ich kann nur noch ganz komisch sehen. D.h. also Augenstörungen.
  • Mir wird schwindlig.
  • Ich muss ganz komisch, oder ganz schnell Luft holen.
  • In meinen Ohren höre ich komisches Rauschen. Das ist natürlich auch ein Ausdruck von Kreislaufbeschwerden.
  • Manchmal weiß ich nicht wo ich bin oder was ich gerade machen wollte. Das würde bedeuten Konzentrationsstörungen. 
  • Ich habe Kopfschmerzen. Ich beginne zu schwitzen, obwohl ich keinen Sportunterricht habe. Das ist eine vegetative Reaktion auf die Übersäuerung im Blut.
  • Meine Beine fühlen sich wie Kaugummi an oder beginnen zu Zittern. 

Dass man den Kindern auch versucht zu beschreiben, wie sie das umschreiben können, wenn es ihnen nicht gut geht. Kinder haben ja manchmal Schwierigkeiten zu sagen, was jetzt gerade da bei ihnen passiert.

  • Mein Herz klopft ganz schnell.

Und da steht so schön drunter. „Wenn du eines dieser Anzeichen bei dir bemerkst, nimm bitte sofort die Maske runter..

 

Ich habe auch schon Geschichten gehört von Kollegen, denen Patienten erzählt haben, dass sie tatsächlich diese Symptome bei dicken Kindern bemerkt haben und dass sie dann sofort reagiert haben oder Mitschüler haben sofort reagiert und sind dann mit den betroffenen Schülern dann auf den Pausenhof gegangen oder haben das Fenster weit aufgemacht in der Klasse und haben dann erstmal die Mitschüler dazu aufgefordert tief durchzuatmen, damit man wieder dieses CO2 abatmen kann und wieder viel Sauerstoff einatmen kann.

 

Erste Hilfe

 

Maurice: Ja, das war natürlich vorbildlich. Ich habe heute ein Interview veröffentlich mit einem 16-jährigen. Da ist ein Mädchen kollabiert. Da wurde die Maske nicht abgenommen. Das muss man sich mal vorstellen. 

 

Heike Sensendorf: Das ist ziemlich katastrophal und so war es ja wohl auch bei dem 6-jährigen Mädchen in dem Bus, dem die Maske dort auch nicht abgenommen wurde bis zum Eintreffen der Rettungssanitäter, was dann glaube ich auch fast 20 Minuten gewesen sind und das ist natürlich dann wirklich schon der Anfang vom Ende. Das muss man ganz klar so sagen. Was immer in der Ersten Hilfe gegolten hat. 

 

Wir haben jetzt hier die nächste Folie. Erste Hilfe.

  • Atemwege freimachen. Natürlich die Maske runter!
  • Für Frischluftzufuhr sorgen, d.h. also entweder Fenster aufreißen, Durchzug machen, Luft zuwedeln. Wenn derjenige noch nicht bewusstlos ist, dann auch dazu auffordern und schütteln und sagen „Tief durchatmen!“ und „Tief Luft holen!“ und dass man mit einer hohen Atemfrequenz versucht dem Patienten wieder Sauerstoff zuzuführen und dann auch das CO2 wieder abzuatmen. Und wenn und das ist jetzt die große Aufgabe für die Mitschüler, Lehrer, Busfahrer oder die Eltern, je nach dem wer jetzt gerade da ist, bei Bewusstlosigkeit, unbedingt BE-ATMEN!!!! Das ist ein absolutes Muss! 
  • Also im Rettungsdienst ist es so: Wir haben seit einigen Jahren die Leitlinie, dass wir bei Erwachsenen nicht unbedingt sofort beatmen müssen, wenn die bewusstlos sind, oder wenn wir die wiederbeleben müssen, sondern dass wir sofort mit Herzdruckmassage anfangen. Diese Leitlinie ist natürlich dadurch entstanden, dass gerade bei Erwachsenen meistens ein Notfall dann entsteht, weil es sich eben meist um Herz-Kreislauf-technische Dinge handelt, die dann nicht funktionieren und man geht davon aus, dass das Blut noch einigermaßen mit Sauerstoff aufgesättigt ist und deswegen kann man das bei Erwachsenen so machen. 
  • Bei Kindern gilt immer – ich habe mich auch noch mal rückversichert bei Kollegen, die auch heute noch im Rettungsdienst tätig sind – bei Kindern gilt immer SOFORT, als allererstes die BEATMUNG. Und zwar hier am besten tatsächlich mit einer hohen Atemfrequenz. Also normale Erwachsene haben eine normale Atemfrequenz von 12 pro Minute und je kleiner das Kind ist, umso höher geht die Atemfrequenz. Bei Neugeborenen, habe ich nochmal nachgelesen, ist es ja tatsächlich bei 40 bis 60 pro Minute. D.h. also Neugeborene atmen pro Sekunde fast 1x. Also alle 1 bis 2 Sekunden. Kleinen Kinder, würde ich mal sagen, versucht man alle 3 Sekunden eine Atemspende zu geben. 
  • Dann muss man das organisieren natürlich. Rettungsdienst und Notarzt mit 112 rufen und wenn es tatsächlich dazu kommen sollte, dass die Pupillen weit und lichtstarr werden, dann muss man auch zusätzlich Herzdruckmassage machen. Es gibt inzwischen an vielen Schulen Ersthelfer-Teams. Wenn solche Leute an der Schule sind, dann kann man die auch bitten, das nochmal vorzuführen wie das geht, dass man so eine Art Trainingsstunde macht mit allen zusammen, den Mitschülern und ruhig auch die Eltern dazu miteinladen, mit den Lehrern, denn es geht hier wirklich um die ersten rettenden Minuten. Und das muss alles wirklich gut klappen dann. 
  • Bitte an den Rettungsdienst
  • Und jetzt habe ich noch eine Bitte an den Rettungsdienst: Also damit das Ganze, die Beobachtungen und das was passiert... ich hoffe ja, dass so etwas nicht mehr vorkommt, aber ich befürchte es, dass sowas vorkommt. Ich möchte den Leuten auch keine Angst machen. Ich möchte im Gegenteil, den Lehrern und den Schülern die Angst nehmen, damit sie wissen was zu tun ist. Und ich habe jetzt noch eine Bitte an den Rettungsdienst, dass sie sobald wie möglich das EKG anschließen und dokumentieren wie die EKG-Kurve aussieht und das dann eventuell, natürlich unter Wahrung der ärztlichen Schweigepflicht, an Dr. Eugen Janzen zu schicken oder ihm zukommen zu lassen für seine Studie. Wenn es sich tatsächlich darum handeln sollte, um eine Hyperkaliämie, also ein Anschwellen des Kaliums im Blut, dann würden wir das im EKG sehen. Wir hätten also breite, sogenannte QRS-Komplexe, das sind diese Zacken, die man im EKG sieht und die T-Welle ist hoch und breit. Also der Rettungsdienst wird jetzt wissen, was ich meine. Und die QT-Zeit ist verlängert und wir haben unter Umständen Extra-Systolen, also Extraschläge, sowohl ventrikuläre, als auch supraventikuläre und das kann man dann alles festhalten. Und es wäre schön, wenn man dann eine Kopie an das Studien-Team schicken könnte. Ja und dann so früh wie möglich natürlich eine Blutprobe entnehmen für die Elektrolyt-Analysen. Das wird alles schwierig, ich meine, wenn das Kind „nur“ beatmet wird, ist das kein Problem, dann wird sich das ergeben. Das wird ja dann auch denke ich mal, also, wenn es vorher schon beatmet wurde vom Ersthelfer-Team und dann vom Rettungsteam übernommen wird, dann müsste es auch relativ schnell wieder zu Bewusstsein kommen. Dann dürfte es auch kein Problem sein, die Blutprobe möglichst schnell zu gewinnen, damit man dann auch eine Laboranalyse vornehmen kann. 

 

Zusammenfassung / Mund-Nasen-Bedeckung verursacht

 

Ja und hier ist nochmal eine Zusammenfassung. Was passiert bei einer Kohlendioxid-Vergiftung? Ich fand die Folie auch sehr schön. Habe ich auch im Netz gefunden. Und hier können wir an den Farben erkennen, was zuerst passiert. 

 

Also, wenn wir 1% Kohlendioxid einatmen, dann haben wir zunächst einmal diese Schläfrigkeit. Bei 3% fängt das Blaue an, d.h. also vermindertes Hörvermögen, gesteigerte Herzfrequenz und erhöhter Blutdruck. Bei 5% Einatmung haben wir dann die zentralnervösen Erscheinungen - so nennen wir das in der Medizin – von Schwindel, Verwirrung, Kopfschmerzen, Kurzatmigkeit. Und bei 8% dann das Zittern, getrübte Sicht, Schwitzen und dann geht es bis in die Ohnmacht hinein.

 

Und hier wird auch nochmal gesagt: Bei Erwachsenen können die Masken die Frischluftzufuhr um bis zu 16% reduzieren. Bei Kindern um bis zu 32% und bei kleinen Kindern sogar bis über 60%.

 

Das ist nochmal eine schöne Zusammenfassung. Und ich hoffe, dass sowas nicht wieder passiert, aber ich finde es ganz, ganz wichtig, dass diese Ersthelfer-Situation wirklich durchgespielt wird und dass möglichst viele Lehrer und auch die Kindergärtner – die nennt man heute anders – dass die sich darüber im Klaren sind, falls solche Situationen auftreten, weil ich ja auch mit Schrecken jetzt vernommen habe, dass auch Kinder in Kindergärten, die Kinder jetzt demnächst unter Umständen in Lübeck und in Kiel mit Masken rumlaufen sollen bis zum Alter von 1 Jahr runter. Das ist eine Katastrophe. Da fehlen mir einfach die Worte. Das ist ein Unding, aber wir müssen jetzt einfach mal schauen, dass wir mit der Situation umgehen und so schnell wie möglich wissenschaftliche Untermauerungen hier haben für die Hypothesen, die ich jetzt hier heute aufgestellt habe. 

 

Und dann müssen wir einfach übergreifend zusammenarbeiten und worum ich nochmal bitten wollte: Wenn der Kollege Janzen die Studie durchführt, bitte nochmal einen versierten Anästhesisten dazunehmen, zu denen ich jetzt im Moment nicht mehr zähle, weil ich ja nicht mehr dazugehöre. Am besten einen Anästhesisten aus einer Universitätsklinik, der regelmäßig Kinder anästhesiert und am besten sogar im kardio-chirurgischen Operationssaal, also die Kinder, die am Herzen operiert werden. Das sind meiner Meinung nach die Anästhesie-Kollegen, die am fittesten sind und die dann auch diese Kinder hinterher auf der Kinder-Intensivstation beatmen. Das sind also wirklich die besten Experten auf den Gebieten. Die haben wir und wir können deren Expertise einholen und ich denke, dann werden wir auch bald aussagekräftige Ergebnisse haben durch die Studie. 

 

So, das waren meine Ausführungen und wie gesagt, ich hoffe, dass wir durch die Zusammenarbeit der verschiedenen Fachleute dazu kommen, dass wir das vermeiden können, dass es weiter zu irgendwelchen Notfällen kommt in dem Bereich. 

 

Und wenn jetzt die Lehrer, Betreuer, Kindergärtner Angst haben sich anzustecken bei der Beatmung – das ist natürlich auch so ein Thema – da kann ich wirklich auch beruhigend drauf einwirken. Es ist ja tatsächlich so, dass die Corona-Viren eigentlich Winter-Viren sind. Die waren jetzt den Sommer über nicht da. Wir sehen das auch an den Todeszahlen, die minimal sind. Corona-Viren sind in der Wintersaison immer mit um die 10-15% dabei. Man kann sich das anlesen. Man kann die Seite von Dr. Wodarg besuchen, der das ja immer sehr, sehr schön erklärt. 

 

Wenn aber dennoch, die große Angst besteht sich anzustecken und man aus dieser Situation einfach nicht herauskommt, dass man sich also nicht in der Lage sieht für die Kinder eben die Maskenpflicht nicht umzusetzen, wenn sie vorgeschrieben wird auch von offizieller Seite, dann gibt es sogenannte „Taschenmasken, die man dann aufsetzen kann. Gibt es in verschiedenen Größen, auch für Kinder und da gibt es ein Ventil wo man ganz vorsichtig reinpusten kann. Wo man also keinen direkten Kontakt zur Haut oder den Schleimhäuten der Kinder hat. Das kann man dann auch noch machen. 

 

Oder, wenn man sowas nicht zur Verfügung hat, kann man natürlich auch ein ganz dünnes Tuch über die Nase legen. Das hat man eigentlich immer schon so empfohlen. Aber bitte in der Ausatmung wegnehmen. Wird dann bisschen hektisch. Pusten durch das Tuch und dann wegnehmen bei der Ausatmung, damit natürlich der CO2-Gehalt dann auch wieder rauskommt aus den Atemwegen und wieder frei rausfließen kann. 

 

Ja, das waren so meine Ausführungen. Ich hoffe, ich habe das gut rüberbringen können, was mir ein Anliegen war. Und ich denke, auch wenn kein Notfall passiert wäre, wäre es eine wunderschöne Übung. Ich habe auch hier in unserer Grundschule in unserem Dorf schon Erste-Hilfe-Kurse gegeben im 3. und 4.Schuljahr. Die Kinder waren total begeistert. Kinder lieben das. Die möchten mitarbeiten, die möchten helfen. Sie möchten wissen was zu tun ist und die haben auch in der Regel viel weniger Bedenken etwas falsch zu machen, weil das oft die Erwachsenen zurückhält. Wie oft haben Erwachsene einfach Angst was falsch zu machen und deswegen helfen sie nicht und bei den Kindern ist das eben nicht so, die sind mit richtiger Begeisterung dabei. Und selbst wenn kein Notfall entsteht: Hoffentlich kann das dann eine richtige,  schöne und effektive Unterrichtsstunde werden. 

 

Prävention

 

Maurice: Ja, liebe Heike, ich sehe hier gerade, wir hatten noch was zur Prävention, also ich meine in den Schulen werden gerade die Fenster aufgerissen und gelüftet. Es wird kalt. Kinder berichten mir, dass sie dort in Jacken sitzen und teilweise mit Schal, weil es so kalt ist. Magst du dazu auch noch kurz was sagen?

 

Heike Sensendorf: Ja genau, das hätte ich jetzt fast vergessen. Also Lüften ist natürlich sinnvoll um eventuelle Aerosole zu vermindern. Die Wissenschaftler sind sich ja immer noch nicht sicher: Wird jetzt über Aerosole übertragen oder nicht? Da gibt es die verschiedensten Ansichten. Gehen wir mal davon aus, dass das so funktioniert. Aber ich möchte zu bedenken geben, SARS COV2 mag es kalt und trocken! Und das ist ja leider im Winter so, dass die frische Luft, die durch das Fenster hereinströmt eben dann auch sehr oft kalt und trocken ist. Und trockene Luft schädigt auch unsere Schleimhäute. Also heißt es eigentlich doch besser Heizen, weil das Virus nicht so gerne die warme Luft mag und die Luftfeuchtigkeit, das ist das ganz Entscheidende, die Luftfeuchtigkeit auf mindestens 50-60% erhöhen. Das halte ich für ganz, ganz wichtig, damit die Schleimhäute schön befeuchtet werden, damit unser Flimmerepithel funktioniert, dass die Schadstoffe wieder heraustransportiert werden und dass die Schleimhäute gut durchblutet sind und die Möglichkeit haben sich gegen eindringende Viren zu wehren. Und das stärkt also die Immunabwehr. 

 

Jetzt ist die Frage: Wie macht man das? Also ich habe das früher bei meinen Kindern zu Hause so gemacht, indem ich einfach einen Wäscheständer ins Zimmer gestellt habe und da ein paar nasse Handtücher drauf gehängt habe. Da kann man sich was einfallen lasse. Man kann auch Grünpflanzen mal wieder in die Klassenräume stellen, damit die Kinder auch vielleicht Spaß haben die Pflanzen zu pflegen und zu gucken wie schön sie gedeihen. Man kann natürlich Behälter aufstellen mit Wasser. Also das ist für mich das Allerwichtigste für die Schulklassen. Der allerwichtigste Tipp was man also machen kann um die Abwehr zu stärken, damit es erst gar nicht zur Infektion kommt. 

 

Idee: Lehrer könnten FFP2- oder FFP3-Masken tragen, wenn sie Angst vor Ansteckung haben

 

Maurice: Ja, ich habe dann noch so eine kleine Idee Heike. Wenn es Lehrer gibt, die Angst haben sich anzustecken. Da wir ja wissen, dass Kinder keine Gefährder sind und nicht gefährdet sind, könnten die Lehrer sich einfach eine Maske aufsetzen und könnten die Kinder im Klassenraum einfach ohne Masken sitzen lassen. Zumal, wenn man sich die Zahlen anguckt...

 

Heike Sensendorf: Ja, also es gibt ganz, ganz viele Hinweise und auch wissenschaftlich fundierte Hinweise, dass Kinder keine Überträger sind, extrem selten verantwortlich sind, dass Erwachsene krank werden. Das ist aber das große Problem, dass das wohl in unserer Politik nicht ankommt. Also da kann man sich Mühe geben wie man will, man kommt sich manchmal vor, als ob man gegen Gummiwände rennen mit viel Elan und Begeisterung und dann denkt man, jetzt hat man doch endlich den Beweis dafür gefunden, dass Kinder überhaupt keine Masken brauchen. 

 

Es wäre natürlich eine Möglichkeit, dass die Lehrer sich eine Maske aufsetzen, eine sogenannte FFP2- oder FFP3-Maske. Dann sind sie selber auch geschützt. Die FFP2- und FFP3-Maske schützen nicht nur das Gegenüber, sondern auch den Träger, weil eben dort die Poren so klein sind, dass die Viren nicht durchkommen, während hingegen bei den normalen Alltagsmasken, da man davon ausgehen muss, dass die Viren eben so klein sind, dass sie auch tatsächlich durch die Maske hindurchschlüpfen. 

 

Da gibt es ja dieses berühmte Beispiel, dass man auch genausogut einen Maschendrahtzaun als Mückenschutz vor die Fenster hängen kann, also dass das genauso effizient wäre oder wenig effizient natürlich. Das ist aber wie gesagt ein großes Problem und ich denke, das Thema ist einfach die Angst, die durch die Medien geschürt wird und durch die Politiker und durch die Maßnahmen und dass mit Strafen gedroht wird. Das trägt alles nicht zu einer Entspannung der Situation bei. 

 

Das ist also sehr schade, aber meiner Meinung nach und auch viele, viele Wissenschaftler, auch viele Experten, Virologen, Epidemiologen, weltweit anerkannte Wissenschaftler wie der Professor Ioannidis der Stanford Universität, hier unser Professor Bhakdi, der Professor Streeck hat ja auch schon gesagt, wir sollen die Maßnahmen zurückfahren. Die plädieren alle dafür, dass wir anfangen diese massive Spannung, die Angst abzubauen und das kann ich nur bestätigen. 

 

Also im Sommer gab es ja überhaupt keine Infektionen. Wir hatten zwar die ansteigenden Ergebnisse durch die ansteigenden PCR-Tests, die ja leider nicht so besonders sicher sind. Da kann man dann nochmal ein extra Video zu machen, wenn man das möchte, aber dazu gibt es auch schon genügend andere Videos. Dr. Schiffmann erklärt das in jedem seiner Videos, dass die positiven Tests und die ansteigenden Zahlen, wie man immer so sagt oder die Infektionen wirklich nichts mit Infektionen zu tun haben, sondern wirklich nur Ausdruck eines Tests sind, bei dem ungefähr 1% falsch-positive Ergebnisse auftreten. 

 

Aber natürlich werden wir jetzt im Winter auch wieder Corona-Viren dabei haben und das Schlimme ist natürlich auch, dass wir über den Test gar nicht sagen können, welche Schnipsel von welchen Viren der tatsächlich testet. Also natürlich testet der auch unter anderem die Corona-Viren, aber wir wissen nicht, ob tatsächlich nicht andere Viren auch dadurch getestet werden. Also Teile, Fragmente von anderen Viren. 

 

Maurice: Ja Heike, ich könnte noch stundenlang dir zuhören und wir sprechen im Anschluss noch ein bisschen. Ich danke dir vielmals für deine Zeit und du hast das ganz großartig erklärt. Ich hoffe, dass wir damit einige Menschen auch erreichen.

 

Heike Sensendorf: Das hoffe ich auch. Das ist der Sinn der Übung. 

 

Maurice: Ich habe mittlerweile das Gefühl: Man kann sagen was man will. Einige Leute können es und wollen es einfach nicht verstehen und deswegen machen wir einfach ein Video nach dem anderen. Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. Also ich hoffe, dass die Letzten das irgendwann auch verstehen und dass wir ihnen die Angst nehmen können. Das wäre mir ganz wichtig.

 

Heike Sensendorf: Genau, darum geht es. Also wir müssen die Angst nehmen und wir müssen auch wieder miteinander reden. Also dass diese Spaltung nicht mehr stattfindet. Man hat ja manchmal wirklich den Eindruck, dass wir, die wir viel in den neuen Medien unterwegs sind, dass wir also sehr viele Informationen haben, zu denen die anderen eben keinen Zugang hatten oder sich keinen verschafft haben und deswegen reden wir manchmal auf ganz anderen Ebenen und das ist sehr, sehr schade. Aber man kann sich informieren. Deswegen haben wir ja auch diese ganzen Quellenangaben unter dem Video und die ganzen Links und da kann man sich informieren. Ja, man macht sich auch nicht strafbar, wenn man sich informiert. Also man kann das ja erst mal ganz in Ruhe auf sich einwirken lassen und mal schauen wie so eine andere Meinung aussieht. Und ich finde, es wäre sehr, sehr wünschenswert, wenn gerade das Angstniveau sinken würde. Das wäre also ganz, ganz, ganz wichtig. Das ist der 1.Schritt. 

 

Maurice: Das wären die 3 wichtigsten Aspekte. Also der 1.wäre, dass man seinem Geist gute Nahrung gibt indem man sich beliest. Dann auch ganz wichtig: ausreichend Bewegung an der frischen Luft und zwar ohne Maske. Und gesunde Ernährung gehört dazu und viel Lachen. Und dann hat man ein starkes Immunsystem.

 

Heike Sensendorf: Richtig, Lachen ist ganz, ganz wichtig. Es gab ja schon ein paar ganz witzige Sachen im Internet, die ich gesehen hab, wo ich lauthals gelacht hab. War richtig schön. Ja und auch mal wieder schöne Musik hören. Also ich muss ganz ehrlich sagen, ich habe jetzt auch in der ganzen Zeit wenig diese schönen Dinge gemacht. Ich habe versucht viel rauszugehen, an die frische Luft zu gehen, aber man merkt schon, dass es alles ziemlich bedrückend ist. Also das merke ich genauso, obwohl ich immer noch positiv und optimistisch gestimmt bin, aber man merkt, dass die Menschen bedrückt sind. 

 

Und was einem auch Sorgen macht, ist natürlich der Anstieg der Aggression. Also das wird mir immer berichtet. Ich habe es noch nicht erlebt, weil ich das immer noch irgendwie schaffe, ganz positiv auf die Menschen zuzugehen und versuche mit vielleicht einem kleinen Witz oder so die Situation zu retten, gerade wenn es ums Maskentragen geht. Wir müssen da wirklich gucken, dass wir die Spannung rausbringen aus dem Ganzen.

 

Maurice: Sehr schön. Ja liebe Heike, wie besprochen, werde ich hier unter dem Video alles verlinken und diese beiden Folien, vielleicht können wir die irgendwie an Schulen verteilen. Da überlege ich mir nochmal was.

 

Heike: Ja, das wäre toll. 

 

Maurice: Dass die da ausliegen und jeder das einfach sehen kann, weil ich das unglaublich wichtig finde. 

 

Heike: Übrigens möchte ich mich bedanken. Also die Folien habe ich natürlich auch im Internet gefunden und habe das leider hier nicht darunter geschrieben. Ich hoffe, die Erfinder sind mir nicht böse, dass ich das einfach so übernommen habe, oder sie freuen sich vielleicht, dass ich das übernommen habe und sie würden sich bestimmt auch freuen, wenn sie den Weg in die Schulen oder in die Kindergärten auch finden würden.

 

Maurice: Prima. Liebe Heike, vielen, vielen Dank für deine Zeit, für deine Mühe und wir hören uns wieder und ich freue mich jetzt schon darauf. 

 

Heike: Sehr gerne. Ich danke dir auch und wünsche noch einen schönen Abend. 

 

Maurice: Sehr, sehr gerne. Dir auch. Bis bald.

 

Heike: Tschüss