Schwindelgefühle, KopfschmerzenMüdigkeit - Lehrerin behauptet: „Du machst dir deine Probleme selbst!“

 

Maurice: Mein Name ist Maurice Janich. Ich bin Pädagoge und Visualisierungstherapeut. Ich arbeite mit Kindern und Jugendlichen und ich habe es mir in der Coronazeit zur Aufgabe gemacht, Kindern eine Stimme zu geben und sie zum Thema Maske tragen in der Schule zu interviewen, ihre Gedanken und Gefühle zu erfragen. 

 

Und heute freue ich mich, dass ich den 13-jährigen Robert bei mir habe. Herzlich willkommen lieber Robert!

 

Robert: Hallo!

 

Maurice: Robert, erzähle mir doch mal, wann du in deiner Schule die Maske musst.

 

Robert: Also eigentlich muss ich sie immer tragen, auch in der Pause.

 

Maurice: Also auf den Fluren, in der Pause und selbst im Klassenunterricht musst du auch die Maske tragen?

 

Robert: Mhm.

 

Maurice: Mhm. Wie geht’s dir damit? Welche Gedanken und welche Gefühle entstehen denn in dir beim Tragen der Maske?

 

Robert: Also für mich persönlich ist es sehr unangenehm, aber wenn ich sie manchmal zu lange Zeit an habe, habe ich manchmal auch Schwindelgefühle, Kopfschmerzen und auch Müdigkeit.

 

Maurice: Also Symptome, die du hast beim Tragen der Maske sind: Schwindel, Kopfschmerzen, Übelkeit, nein Müdigkeit, Entschuldigung. Ok.

 

Hattest du früher auch mit diesen Symptomen zu tun, wo du keine Maske getragen hast?

 

Robert: Selten. Ja schon, aber selten.

 

Maurice: Es ist also häufiger geworden?

 

Robert: Mhm. Ja.

 

Maurice: Wie oft kommt das vor, dass du auffällig müde bist, dass du Kopfschmerzen hast und dir schwindlig wird?

 

Robert: 2-3x in der Woche.

 

Maurice: 2-3x in der Woche. Ist das an bestimmten Tagen, wo du länger zur Schule gehst oder …?

 

Robert: Ja, schon.

 

Maurice: Mhm. Robert, warum trägst du die Maske?

 

Robert: Ja, weil es eigentlich auch Pflicht ist bei uns in der Schule. Es ist gesagt worden, dass in der Sekundarstufe Maskenpflicht ist.

 

Maurice: Mhm. Und würdest du sie auch tragen, wenn’s nicht verpflichtend wäre?

 

Robert: Nö.

 

Maurice: Ok. Gibt es bei dir an der Schule weitere Kinder, die ähnliche Symptome haben wie du?

 

Robert: Weiß ich gerade nicht. Also wir sind etwa 150 Kinder in der Sek und ja sonst, habe ich glaube ich keinen gesehen. Außer vielleicht ein Mädchen. Die hat manchmal… Also gestern hat die Atemprobleme bekommen, aber ich war mir nicht sicher, ob das wegen der Maske ist oder nicht.

 

Maurice: Mhm. Sprecht ihr Schüler nicht miteinander?

 

Robert: Hm, nö.

 

Maurice: Ok. Hast du eine Idee warum ihr nicht miteinander sprecht?

 

Robert: Ja, weil die meisten glauben eben an das ganze Corona-Zeug und auch manchmal, wenn ich die Maske kurz für ein paar Sekunden absetze, gehen sie direkt… usw..

 

Maurice: Ja, was sagen sie dann zu dir, wenn du die Maske kurz abnimmst?

 

Robert: „Maske auf!“, also manchmal auch so aggressiv. Dann einfach, dass ich die Maske aufsetzen sollte.

 

Maurice: Mhm. Machen das nur die Schüler oder auch die Lehrer?

 

Robert: Beide.

 

Maurice: Robert, wie ist es denn bei euch im Unterricht? Gibt es da Aufklärung bezüglich Corona? Oder gibt es da Diskussionsrunden wo ihr euch darüber unterhaltet?

 

Robert: Hm also meistens nur, wenn die Schule gerade startet, dann sagt die Lehrerin meistens… also vor allem als die Maskenpflicht begonnen hat, dass wir jetzt alle Masken tragen müssen und ja so etwas.

 

Maurice: Mhm. Wie empfindest du das denn, dass du eine Maske tragen musst, obwohl sie dir offensichtlich gesundheitlichen Schaden zufügt?

 

Robert: Hm. 

 

Maurice: Also ich meine, es wird ja immer über Solidarität gesprochen, dass wir die Maske tragen, damit wir uns und andere Menschen schützen. Jetzt hast du gerade schon erzählt, dass sogar Kinder dich ermahnen, dass du deine Maske bitte über die Nase ziehst und nicht unter die Nase. 

 

Und wie geht’s dir damit? Also ich meine, du verspürst Müdigkeit, kriegst Kopfschmerzen und dir ist manchmal schwindlig und trotzdem musst du die Maske aufsetzen, weil du sonst Kritik von den anderen bekommst. Wie geht’s dir damit?

 

Robert: Schlecht.

 

Maurice: Wäre das nicht auch solidarisch, dass man sagt: Kind xy verträgt die Maske nicht und kann deswegen keine tragen. Und das wäre in Ordnung?

 

Robert: Nee, also ihnen ist das eigentlich egal.

 

Maurice: Und Robert, wie geht’s dir denn damit, wenn du die anderen Kinder und Jugendlichen mit der Maske siehst? Welche Gedanken und welche Gefühle entstehen da in dir?

 

Robert: Also eigentlich sollen sie sich schämen, weil die meisten eben das Ganze glauben und das macht mich schon etwas manchmal… da bekomme ich traurige Gefühle bei denen.

 

Maurice: Mhm, du bist also traurig, wenn du die anderen mit der Maske siehst?

 

Robert: Ja, schon, aber nicht, dass ich in Tränen ausbreche oder so.

 

Maurice: Mhm, was genau macht dich traurig?

 

Robert: Naja, dass sie mich manchmal wie gesagt ohne Maske sehen und mich dann direkt anmotzen usw., also jeden anmotzen.

 

Maurice: Mhm. Kann man sagen, es macht dich traurig, dass das so auseinander geht?

 

Robert: Mhm. Ja. 

 

Maurice: Ok. Puh. Ja lieber Robert, würdest du zur Zeit lieber zu Hause bleiben oder weiter zur Schule gehen?

 

Robert: Eher zu Hause bleiben und per Videochat dann Schule machen, also Homeoffice.

 

Maurice: Robert, informierst du dich in Bezug auf Corona? Recherchierst du selbst? Hörst du Nachrichten? Woher bekommst du Informationen?

 

Robert: Meistens aus den Nachrichten.

 

Maurice: Mhm. In den Nachrichten wird... Ich habe den einen oder anderen Nachrichtenbeitrag gesehen, vom WDR, ZDF usw. Und da wird das ganze sehr dramatisch und sehr gefährlich dargestellt. Jetzt bist du aber anderer Meinung. Wie hast du das denn angestellt?

 

Robert: Naja, weil das eigentlich meistens nur tägliche Panik ist.

 

Maurice: Und das finde ich so interessant. Du hast Recht. Ich möchte nur wissen, wie kommst du darauf? Das interessiert mich.

 

Robert: Naja, weil ich selbst an das Corona nicht wirklich glaube. Für mich ist es eher meistens Fakenews.

 

Maurice: Mhm. Wie hast du das gemacht? Also ich meine, es gibt ja Menschen, die sitzen vor dem Fernseher, gucken sich das an und die glauben das. Jetzt sitzt du aber vor dem Fernseher und du glaubst es nicht. 

 

Hast du auf dein Bauchgefühl gehört? Hast du woanders Artikel gelesen, die was ganz anderes sagen? Wie hast du das gemacht? Hast du mit deinen Eltern gesprochen?

 

Robert: Ja, ich habe mit meinen Eltern gesprochen.

 

Maurice: Mhm und deine Eltern informieren sich wahrscheinlich auch außerhalb vom Fernsehen?

 

Robert: Ja.

 

Maurice: Gut. Und hast du auch den einen oder anderen Artikel gelesen, den deine Eltern gelesen haben?

 

Robert: Ja. 

 

Maurice: Ok und ihr diskutiert dann auch zu Hause darüber?

 

Robert: Mhm ja.

 

Maurice: Ok. Robert, hast du einen Wunsch? 

 

Robert: Ja, dass das Ganze sofort aufhören sollte, vor allem auch die Maskenpflicht in der Schule.

 

Maurice: Ein sehr schöner Wunsch. Genau das Gleiche wünsche ich mir auch, lieber Robert.

Habe ich vielleicht irgendwas noch nicht gefragt, was du mir gern noch erzählen würdest?

 

Robert: Also ja außer, dass die Schüler mich die ganze Zeit reklamieren und ansprechen. Es war vor glaube 1 oder 2 Wochen so passiert, dass ich einfach in der Pause nicht wirklich Maske oben hatte. Dann ist die Lehrerin zu mir gekommen. Sie hat mich angesprochen. 

 

Nachher hat sie mit mir lange diskutiert darüber und sie hat gesagt, dass meine Eltern sich Sorgen machen, dass ich eine CO2-Vergiftung durch die Maske bekommen habe und danach sagte sie noch, „Es gibt ja aber doch keine Studien, die das beweisen können“ und sie hat noch gesagt:

 

„Ab jetzt ist Schluss!“. Ich muss jetzt die Maske tragen, weil ich die Probleme selber mache. Es sind alles meine Probleme.

 

Maurice: Wow! Wie hast du das empfunden, als deine Lehrerin dir das gesagt hat?

 

Robert: Scheiße eben.

 

Maurice: Ja. Robert, vielleicht habt ihr die Möglichkeit einen Arzt aufzusuchen, der euch ein Attest ausstellen kann.

 

Robert: Ja. 

 

Maurice: Seid ihr schon dabei?

 

Robert: Mhm. 

 

Maurice: Super. Sehr schön. Ja lieber Robert, dann danke ich dir vielmals, dass du dir heute die Zeit genommen hast und, dass du den Mut gefunden hast, hier mit mir zu sprechen. Und ich drücke dir die Daumen, dass ihr ein Attest bekommt, aber ich gehe mal davon aus, dass ihr eins bekommt. Wenn ich da reinspüre, habe ich ein ganz gutes Gefühl. 

Es wird ja dann auch berechtigt ausgestellt, denn wenn du solche Symptome hast, dann musst du ein Attest haben, weil dann kannst du keine Maske tragen. 

Ich wünsche dir für deine Zukunft, lieber Robert, erst mal alles Liebe und Gute.

 

Robert: Danke.