Maurice: Mein Name ist Maurice Janich. Ich bin Pädagoge und Visualisierungstherapeut. Normalerweise arbeite ich mit Kindern und Jugendlichen und ich habe es mir in der Corona-Zeit zur Aufgabe gemacht, sie zu interviewen. Heute habe ich aber kein Kind bei mir, sondern einen erwachsenen Mann, der liebe Lucien. 

 

Lucien hat mir in den letzten Tagen eine sehr bewegende Email geschrieben und deswegen habe ich mich dazu berufen gefühlt, ihn ins Interview zu holen. Lucien hat eine ganz spannende Geschichte erzählt und die muss unbedingt an die Öffentlichkeit. Herzlich willkommen lieber Lucien. Stell dich doch mal ganz kurz vor. Wer bist du und was machst du?

 

Lucien: Hallo lieber Maurice. Vielen Dank für die Einladung zunächst an der Stelle. Schön, bei dir zu sein. Ja, wer bin ich? Das ist eigentlich eine Frage, da müsste man eher weiter ausholen, aber um es für die Zuschauer kurz zu machen: 

 

Ich habe vor einigen Jahren ein Studium der Psychologie begonnen. Bin jetzt sozusagen am Ende meiner kleinen Reise, weil es nämlich noch erst der Bachelor wäre. Bin am Schreiben meiner Abschlussarbeit und für die, die den Verlauf oder Ablauf gar nicht kennen: es ist so, dass eben auch ein Pflichtpraktikum absolviert werden muss in der Studienzeit. 

 

Und da ich eben Anfang nächsten Jahres schön abrunden wollte mit dem Verfassen der Abschlussarbeit und auch mit einem beendeten Pflichtpraktikum, habe ich mich Mitte September bei einer schulpsychologischen Beratungsstelle vorgestellt, bzw. beworben. Soviel zu mir. Ich habe mich auch vor einigen Wochen „ausbilden“ lassen zum Trainer für multimodales Stressmanagement. 

 

Maurice: Sehr, sehr schön. Lucien, du wolltest vor kurzer Zeit ein Praktikum antreten, was du im Zusammenhang mit deinem Studium benötigst und genau deswegen hast du mir geschrieben, weil da ist nämlich was passiert, was im Jahre 2020, in der „neuen Normalität“, sich mittlerweile häuft. Kannst du uns da erzählen, was da passiert ist?

 

Lucien: Ja, die neue Normalität, wie es so schön heißt, der bin ich sozusagen eiskalt entgegengetreten, wenn man so will. Es hat angefangen mit… eigentlich ganz normal. Ich meine, am Telefon da achtet man ja nicht unbedingt… Das ist ja Social Distancing, wenn man so will. Da muss man ja keine Maske tragen. Jedenfalls hatte ich nicht das Gefühl beim Telefonat, dass mein Gegenüber eine trug. 

 

Ich habe dann erst gefragt, ob man an mir interessiert sei und da hat die Sekretärin gemeint „Ja, da gibt es eine Möglichkeit“ in einem gewissen Zeitraum, wo sie auch tatsächlich jemanden suchen. Und es wird weitergegeben an die zuständige Praktikumskoordinatorin. Ich solle doch meine Nummer hinterlassen, was ich dann getan habe. Und man hat mich dann um Geduld gebeten.

 

Die wurde dann ganz schnell gestillt, denn ich wurde nach 3 Stunden zurückgerufen. Ich hatte dann ein kleines Vor-Auswahlgespräch, wo man mich in 9 Minuten… Ich hielt das alles auch fest mit meinem Telefon, also die Zeitspanne, dass das 9 Minuten ging. Da wurde ich sozusagen geprüft, abgetastet was ich denn so gemacht habe bisher. 

 

Ich habe dann geschildert, schon viel mit Kindern gearbeitet zu haben, auch in einem Projekt an der Schule über 1 Jahr betreut und selbst ins Leben gerufen zu haben, weil die kleine Schule selbst keine Psychologin hatte, aber eben einen großen Bedarf an – ich will nicht sagen Beratung - , aber an jemandem, der die Kinder sozusagen auffängt und da war ich dann irgendwie zur rechten Zeit am rechten Ort, wenn man es so will. Und das hab ich geschildert und man war begeistert und da hat man mich gebeten, meine Email bzw. hab ich dann die Emailadresse bekommen von dieser Praktikumskoordinatorin. 

 

Ich habe dann auch in dieser Email – was wir auch veröffentlichen werden, damit man auch nachvollziehen kann, dass das nicht zusammen gesponnen ist oder so – mich bedankt für das Telefonat und meinen Lebenslauf hingeschickt. Dann habe ich nach ca. 1 Woche tatsächlich auch eine Einladung erhalten, nämlich für den 07.10. um 09:30 Uhr. Weiß ich deswegen noch so gut, oder hab ich mir so gut einprägen können, weil die Vorfreude darauf wie das ablaufen mag ohne 

 

Also ging ich, in voller Selbstverständlichkeit, da ohne Maske hin natürlich. Ich habe dann erst mal einen schönen Spaziergang hingelegt an der frischen Luft, obwohl es an dem Tag recht regnerisch war und kam dann da an bei der schulpsychologischen Beratungsstelle und da war dann … muss man sich so vorstellen … rechts davon so ein kleines Stühlchen wo man sich als Besucher oder Praktikant quasi hinsetzen konnte und davor war so ein kleines Waschbecken aufgestellt. Das kennt man auch aus dem Krankenhaus mit so Desinfektionsmittel oben drüber. 

 

Ich dachte mir: Wo bin ich hier? Ich habe das natürlich nicht gebraucht, weil ich nämlich wie ein ganz natürliches Wesen meine Hände wasche, wenn ich von irgendwoher komme. Ich sah dann keinen Grund mir ständig die Hände zu desinfizieren. Dann habe ich gewartet und von oben rief man schon „Ja, wir kommen gleich.“ und habe dann noch einen kurzen Moment warten müssen. War alles ok. 

 

Dann kam die Praktikumskoordinatorin, lief die Treppe herunter, mit Maske und da habe ich schon so gedacht „Ah, das wird jetzt nur noch ein paar Sekunden dauern, bis ich auf mein Nicht-Tragen der Maske angesprochen werde“. Ich wurde aber insofern eines Besseren belehrt, dass man mich überhaupt nicht darauf angesprochen hat, ganz im Gegenteil. 

 

Man hat auch kein soziales Distanzieren eingehalten, wenn man so will. Wir liefen quasi … Ich habe das Interview, also das Bewerbungsgespräch geführt mit Zweien, einmal mit demjenigen, der verantwortlich für mich gewesen wäre in der potentiellen Praktikumszeit und eben mit der Praktikumskoordinatorin. Und wir liefen zu dritt nebeneinander, das muss man sich vorstellen. Also da lief keiner vor mir vorweg 100 Meter wegen dem „bösen“ unsichtbaren Feind, sondern wir liefen nebeneinander her, gemeinsam in diesen Raum wo das Vorstellungsgespräch stattgefunden hat.

 

D.h., beide trugen eine Maske und eben auch keine medizinische Maske oder wie man sich das sonst so vorstellen mag. Der eine hatte sogar nur eine Baumwolle-Maske an, von der es ja so schön heißt, dass sie schön alles durchlässt an Spucktröpfchen und Aerosolen. Da war ich eigentlich schon hin und weg von der ganzen Situation. 

 

Aber das Schöne, der eigentliche Hammer war: Wir kommen in dieses Zimmer rein und es wurde peinlich genau darauf geachtet, extra noch einen Tisch hereinzuholen, der dann quasi uns noch mehr voneinander innerhalb des Raumes trennt, d.h. es waren 3 Tische aneinander gestellt und beide saßen nebeneinander. Aber was haben die jetzt gemacht? An einer anderen Stelle stand eine Plexiglas-Scheiben-Wand. Er holte sie und stellte sie zwischen uns. 

 

D.h., beide hatten eine Maske an und zwischen uns war eine Plexiglasscheibe, aber auf dem Weg dorthin zum Vorstellungsgespräch selbst, hatten wir weder Abstand eingehalten, noch sonst irgendwas. Und man sagt ja, wenn man Maske trägt – das ist ja auch völlig in Ordnung – aber dann, wie gesagt, alles doppeltgemoppelt. 

 

Dann im Gespräch selbst, hat man mich dann auch mal gefragt, wie ich mich denn fühle. Ich fühle mich, wie jetzt auch, total toll. Alles gut. Überhaupt nicht angespannt oder nervös, wie eben dort auch. Aber wie ist es normalerweise in einem Vorstellungsgespräch? Man wird mit so richtigen tricky Fragen konfrontiert und um denjenigen dann wirklich zu prüfen und zu gucken „Was hat der drauf?“. Aber nein, ganz im Gegenteil: Die Praktikumskoordinatorin hat sogar gesagt „Wow, super Antworten und so.“, was eigentlich total … das macht man eigentlich nicht. 

 

Aber was war dann? Dann ist ihr… das kennst du vielleicht von Kindern, die mitten im Spielen vergessen, dass sie eine Maske tragen müssen oder so, weil sie völlig im Spielen sind und so und alles ist toll, sind glücklich und zufrieden … und wir waren eigentlich mitten im Gespräch und sie huscht plötzlich auf und sagt „HUCH! Ich habe das Lüften vergessen!“. Dann geht sie her und sagte „Wir müssen 20 Minuten Lüften.“. 

 

Dann hat sie hinter mir das Fenster aufgemacht und ich habe mir schon gedacht „Sagt mal, kennt ihr eigentlich diesen CDC-Bericht nicht, dass es überhaupt nicht über die Luft übertragen wird? Was lest ihr eigentlich? Wo bin ich hier in der schulpsychologischen Beratungsstelle?“.  

 

Aber es hat weder was mit Schule, noch mit Psychologie zu tun gehabt, denn die waren komplett auf Linie, aber auch so getrimmt, dass die schon fast mit Stolz und diese Einhaltung auch noch irgendwie glorifizieren. „Ah, Sie wissen gar nicht worauf wir alles achten müssen.“ Wir haben nebendran…“ 

 

Das ist so ein ganz großes, altes Gebäude, wo das war. Was im Gebäude selbst ist, gehört nicht nur der schulpsychologischen Beratungsstelle, sondern da ist auch noch eine evangelische Kirche drin und was weiß und die haben die evangelische Kirche gefragt, ob sie z.B. die Räume benutzen dürfen für Konferenzgespräche, d.h. sie hat mir stolz davon erzählt, wie toll sie alles einhalten und was sie alles einhalten müssen usw.. 

 

Wie schon angesprochen, auch das mit dem Lüften, was total sinnbefreit ist und eigentlich völlige Idiotie, aber man macht es halt. Da gibt es auch einen schönen Bericht, ich glaube, in YouWatch, dass eigentlich alle über uns Lachen über dieses Lüften und man sich total eigentlich wegschießt. 

 

Naja, das Ende vom Lied war, dass wir nach einem 1,5-stündigen Vorstellungsgespräch aufgestanden sind, uns von dieser Distanz gelöst haben, wieder zusammengefunden habe. Und vom potentiellen Praktikumsbetreuer habe ich dann den neuen Corona-Ellenbogen-Check bekommen, wo ich mich fragte „Was ist aus der Menschlichkeit geworden, aus dem normalen feuchten Händedruck?“. 

 

Maurice: Das ist doch der Ellenbogen, wo man jetzt rein hustet, oder? Früher hat man in die Hand gehustet, dann hat man sich die Hand gegeben. Und heute niest man sich in den Ellenbogen und dann macht man den Check.

 

Lucien: Ja, genau. Ich habe das dann mit einem gewissen Widerwillen gemacht und habe dann so süffisant dabei lächeln müssen, weil ich mir dachte „Der kann das nicht ernst meinen?!“, aber es war tatsächlich so. Wir waren aber dann an der Türe wieder, also beim Rausgehen selbst, wieder richtig nah beieinander, also cm an cm. 

 

In all den 1,5 Stunden wurde ich nicht 1x gefragt, warum ich keine Maske anhabe. Das einzige womit man mich konfrontierte war … das habe ich auch noch hier … das war so ein Kontaktformular, was man ausfüllen muss, vom Land Baden-Württemberg, wo man dann einzutragen hat, ob man in einem Risikogebiet war und in welchem und ob man Kontakt zu einer virusinfizierten Person hatte. Das war alles womit man mich konfrontiert hat. Man hat mich nicht gefragt nach irgendwelchen Sachen oder wie auch immer. 

 

Nur – und jetzt kommt’s – mit einem Fuß war ich schon die Tür draußen. Man sagte mir „Ahja, Herr so und so, aber Sie wissen ja, wenn wir dann in die Schulen gehen und die einzelnen Schulen besuchen, vergessen Sie Ihre Maske nicht.“ und da habe ich sie nur verdutzt angeguckt und sagte „Ich habe Maskenverbot“. 

 

Dann habe ich gesehen, trotz ihrer Maske, wie ihr ein Schreck ins Gesicht gefahren ist und sie eigentlich überhaupt nicht wusste, wie sie darauf reagieren soll und hat das einfach dabei belassen. Aber mit einem knallharten Tschüss und ja, das war es dann. Im Anschluss daran, habe ich dann… Ich kam daheim an: war schon sofort in meinem Email-Postfach eine Email da. 

 

Da fragte mich der potentielle Praktikumsbetreuer: „Sie haben ja am Ende des Gesprächs erwähnt, dass Sie keine Maske tragen dürfen. Gilt das nur temporär oder für immer?“. Und da habe ich mich schon gefragt „Ah ok, alles klar.“. Jetzt ist das Gute, dass ich mir gedachte habe, ok, wenn ich jetzt selbst mit einer Email antworte, dann können die sich überlegen, was die wiederum mir antworten. 

 

Weil ich aber ein sehr kommunikativer Mensch bin, wenn ich will und sehr gern das persönliche und direkte Gespräch suche, dachte ich mir „Die Gelegenheit lasse ich mir doch nicht nehmen und rufe den potentiellen Praktikumsbetreuer an.“. Denn damit rechnet ja auch niemand. Bei einer Email kannst du dir 5 Tage Zeit lassen und überlegst dir was du schreibst, aber bei einem Telefonat, da kommt vielleicht mal das eine zum anderen und das habe ich eben auch hier gespeichert, dass das 15 Minuten ging, also nicht mal 1 Minute wo ich gefragt wurde „Warum dürfen Sie denn nicht?“ und so. Es ging 15 Minuten. 

 

Da habe ich den erst einmal aufgeklärt was es damit auf sich hat. Ich, als Praktikant, habe ihn aufgeklärt, was es damit auf sich hat mit dem Maske tragen, was die Kindern antun. Einem Psychologen, muss man sich mal vorstellen, der selbst von sich behauptet, Psychologe zu sein. Das ist noch mal ein anderes Thema. Können wir in einem Gespräch drüber spechen, dass das alles nur Rollen sind und die wieder herausschlüpfen dann. 

 

Aber trotzdem, sie behaupten von sich selbst, Psychologen zu sein und kennen die Gefahren nicht des Social Distancing, was das macht mit der Hormonausschüttung, mit dem ausbleibenden Kontakt, wenn Menschen keine Möglichkeit haben ihren Wärmehaushalt zu regulieren, was das für Schäden hinterlässt, allein nur … Es ist Wahnsinn! 

 

Jedenfalls habe ich ihn einerseits aufgeklärt. Andererseits hat er mir falschen Idealismus vorgeworfen. Dann habe ich wiederum vom kategorischen Imperativ gesprochen, nämlich „Handele nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie allgemeines Gesetz werde.“. 

 

Und mein allgemeines Gesetz ist, dass ich ich selbst bin und niemandem gehorche, außer eben den natürlichen Prinzipien und Werten, der Mutter Natur und damit kommen manche nicht zurecht. Deswegen projizieren sie dann ihre eigene Feigheit auf andere, aber das ist ein anderes Thema. 

 

Letztendlich habe ich ihn aufklären müssen. Er sagt mir im gleichen Atemzug aber dann, dass er sich vorstellen kann, von mir … dass ich eine Bereicherung wäre und es sehr schade wäre, wenn ich nicht sein Praktikant wäre für die Zeit. Falls irgendjemand denkt, ich sauge mir das aus den Fingern: Das Gute, was die eben auch nicht wissen, diese beiden Menschen, was die nicht wissen ist, ich beschäftige mich nicht nur mit den weltlichen Dingen, sondern eben auch mit elektromagnetischen Frequenzen, d.h., da ich ungern mein Handy ans Ohr nehme, gehe ich oft her und drücke auf Lautsprecher und es war jemand anwesend, der das ganze Gespräch mitbekommen hat. 

 

D.h. ich wurde in höchsten Tönen gelobt, dass man mich gerne gewinnen würde für die Praktikumszeit und man sich vorstellen kann, dass ich jemand wäre, der gerade aufgrund dessen, dass man denkt, dass ich irgendwie sowas wie ein Querdenker bin oder eben jemand, der eigenständig denkt, dass man von mir profitieren kann und dass ich wie gesagt ein Gewinn wäre für die schulpsychologische Beratungsstelle und es doch wirklich schade wäre, nur wegen des Nicht-Tragens der Maske, darauf zu verzichten. 

 

Und ich habe meinen Standpunkt vertreten, sagte „Leute, mit mir nicht. Wenn das nämlich so anfängt, enden wir dann nämlich wirklich in der Impfdiktatur, dass es heißt: Impfpass – wenn du den nicht hast, darfst du nicht mehr Arbeiten, darfst du nicht mehr Reisen. 

Das unterstütze ich nicht, weil diesen Geist, den trage ich weiter. 

 

Wenn ich hergehe und sage „Ja, ok, ich trage die Maske“, dann übertrage ich das auch auf meine Mitmenschen, dann gebe ich denen das Signal mit: „ich gehorche, ich hinterfrage nicht und ducke mich, bin duckmäuserisch, bin gezähmt sozusagen“, ohne überhaupt zu wissen, was um mich herum geschieht. Und das kann ich nicht mit mir und meinem Gewissen vereinbaren. 

 

Maurice: Und das ist das Wichtige, dass wir nicht alles machen, weil es eben alle machen, dass wir einfach mitlaufen, denn solche Zeiten hatten wir schon mal, kann ich mich ganz gut erinnern. Zwar war ich nicht live dabei, aber aus Erzählungen meiner Großeltern z.B.. 

 

Und Lucien, jetzt weißt du, warum ich Kinder interviewe, denn Kinder wissen mehr als manche Psychologen: Die können mir ganz genau berichten was das mit dem Körper, mit dem Geist und mit der Seele macht. Kinder sind schlau.

 

Lucien: Ich hatte gestern … wenn ich das noch kurz erzählen darf … In meiner unmittelbaren Nähe befindet sich ein kleines Einkaufszentrum, ein kleiner Markt und da ist eine ganz, ganz liebe Frau, die ich echt gern habe. Sie könnte meine Oma sein, wenn man so will. Und sie war da ganz alleine und ich sagte zu ihr „Nehmen Sie doch mal diese schei… Windel aus Ihrem Gesicht.“ und da sagt sie „Oh ja, ich habe auch Atemprobleme und alles ist schwieriger.“. Die leisten ja auch körperliche Arbeit, die müssen Sachen einräumen, verräumen und nur durch kleine, klitzekleine Tätigkeiten in dem Laden – die müssen nicht irgendwie Joggen oder was weiß ich – minimale Tätigkeiten „ah ja, ich merke es, ich kriege Kopfweh, mir wird schwindlig“ usw. usf.. Wahnsinn! Und da hat sie noch zu mir gesagt „Schön, dass Sie an mich denken.“ und da sagte ich „Wissen Sie was? Sie müssen an sich selbst denken.“.

 

Maurice: Ja. Das Ende vom Lied ist: Du hast deinen Praktikumsplatz nicht bekommen aufgrund dessen, dass du keine Maske trägst.

 

Lucien: Richtig, genau. 

 

Maurice: Hast du auch ein Attest? Bist du maskenbefreit?

 

Lucien: Ja, bin ich.

 

Maurice: Ok. Ja, lieber Lucien, ich habe dir sehr gerne zugehört. Ich war ganz aufmerksam. Ich kann dem nicht viel hinzufügen. Ich hoffe einfach nur, dass wir mit diesem Video wieder einige Menschen erreichen und es werden weitere Interviews, weitere Videos folgen, damit die Menschen einfach einen guten Überblick darüber bekommen, was zur Zeit auf der ganzen Welt, muss man sagen, passiert und das große Problem sehe ich darin, dass unsere Mainstream-Medien so etwas, wie wir hier gerade machen, einfach nicht davon berichten. 

 

Lucien: Ja.

 

Maurice: Jetzt müssen wir das in die Hand nehmen. Eigentlich ist das eine Schade, da die Medien ja dazu da sein sollten um uns Informationen weiterzugeben, um uns aufzuklären.

 

Lucien: Ja.

 

Maurice: Ja lieber Lucien, dann danke ich dir recht herzlich für deine Zeit, für deine Mühe, für dein Engagement, für deinen Mut, für deine Stärke, für dein Sein.

 

Lucien: Nein, um Gottes Willen, ich möchte es weitergeben. Meinen Mut? Was mache ich schon? Ich bin einfach nur das was ich bin, das Naturgegebene. Das was du machst: Vielen Dank dafür, dass du den Kindern eine Stimme gibst, dass sie ihre Erlebnisse schildern dürfen, dass es Menschen wie dich gibt. Vielen Dank.

 

Maurice: Lucien, bis ganz bald. 

 

Lucien: Bis ganz bald Maurice.

 

Maurice: Mach’s gut.

 

Lucien: Mach’s gut. Ciao.

 

 

 

Quelle:

 

CDC nahm seinen Hinweis bezüglich fehlender Aerosol-Übertragung wieder zurück: https://www.bmj.com/content/370/bmj.m3739

 

 

Hinweis zum Lüften:

Corona-Viren mögen kalte, trockene Luft. Das Infektionsrisiko steigt durch die Lüfterei. Empfohlen wird hohe Luftfeuchtigkeit im Raum von mind. 50%, damit die Schleimhäute der Nase nicht austrocknen, das Flimmerepithel. Außerdem wird Heizen empfohlen. Schüler haben überdies ein Anrecht auf 19-20°C Raumtemperatur zum Lernen. Siehe Bericht von Heike Sensendorf: https://mauricejanich.de/heike-sensendorf/